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Canyoningunfall im Tessin – Opfer waren erfahrene Guides

Zwei 38-jährige Männer sind bei einer Tour im Tessiner Maggiatal verunglückt. Rettungskräfte haben die beiden tot aufgefunden.

Die gewählte Canyoning-Tour gilt als mittelschwer: Das Tessiner Maggiatal (Valle Maggia) ist reich an Wasserfällen. (Symbolbild)
Die gewählte Canyoning-Tour gilt als mittelschwer: Das Tessiner Maggiatal (Valle Maggia) ist reich an Wasserfällen. (Symbolbild)
Samuel Golay, Keystone

Ein 38-jähriger Belgier und ein gleichaltriger Spanier sind am Donnerstagnachmittag bei einem Canyoningunfall in Gordevio im Maggiatal ums Leben gekommen. Die beiden in der Schweiz wohnhaften Männer ertranken nach Angaben der Kantonspolizei Tessin.

Es handelt sich bei den Opfern um Guides eines auf Canyoning spezialisierten Unternehmens, die offenbar sehr erfahren waren, wie der «Blick» schreibt. Die Tour, welche die beiden Männer wählten, gelte als mittelschwer. «Sie waren bestimmt nicht leichtsinnig», sagt ein Angestellter des Trekking-Unternehmens zum «Blick». Einer der beiden hinterlasse eine Frau und ein einjähriges Baby.

Umstände noch unklar

Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Freizeitsportler feststellen, wie es in der Mitteilung der Polizei heisst. Die genauen Umstände des Unfalls seien unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Gemäss ersten Erkenntnissen befanden sich die beiden Opfer auf dem letzten Teil der Canyoningroute.

Weitere Mitglieder der Freizeitsportgruppe hätten vor Ort psychologische Unterstützung erhalten, schrieb die Polizei. Im Einsatz standen auch Angehörige des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) und der Rettungsflugwacht Rega.

SDA/kaf

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