Neustart für «Ringling»

Das umstrittene Bauprojekt in Zürich-Höngg soll neu verfasst werden – und doch noch kommen.

In dieser Form kommt «Ringling» nicht: Das abgewiesene Höngger Projekt.

In dieser Form kommt «Ringling» nicht: Das abgewiesene Höngger Projekt. Bild: Sophie Stieger

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Jetzt ist es definitiv: Die Stiftungen hinter dem Wohnbauprojekt «Ringling» in Zürich-Höngg wollen ein neues Projekt angehen. Sie würden dies prüfen, hatten sie kürzlich bereits angegeben. Das Bundesgericht hatte letzte Woche die Baubewilligung für das gemeinnützige Vorhaben aufgehoben. Das Vorhaben war wegen des Rechtsstreits jahrelang blockiert gewesen. Schliesslich setzten sich jene Anwohner durch, die sich an den Dimension von «Ringling» gestört hatten.

Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich sowie die Genossenschaften GBMZ und Sonnengarten, die hinter dem Projekt stehen, wollen als Erstes ihre Gremien und die Stadt für ein Ja gewinnen. «Das baureife Grundstück, die Nachfrage nach gemeinnützigem Wohnraum und der Bedarf an verschiedenen Nutzungen für das Quartier sprechen dafür», heisst es in der Pressemitteilung. (tow)

Erstellt: 02.09.2016, 12:26 Uhr

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