Zum Hauptinhalt springen

Arbeitslosigkeit in der EU auf tiefstem Stand seit sieben Jahren

Die Arbeitslosigkeit in Europa ist im März zurückgegangen. Die Kluft zwischen dem Norden und Süden Europas bleibt aber weiterhin gross.

Höhepunkt der Krise in der EU überstanden: Arbeitssuchende stehen vor einem Registrierungszentrum in Madrid schlange. (23. Januar 2014)
Höhepunkt der Krise in der EU überstanden: Arbeitssuchende stehen vor einem Registrierungszentrum in Madrid schlange. (23. Januar 2014)
Andreas Kudacki, Keystone

Mit 8,8 Prozent erreichte die Arbeitslosigkeit in der gesamten EU den niedrigsten Stand seit sieben Jahren. Dies teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. So ging die Zahl der Arbeitssuchenden auch im März zurück.

In den 19 Staaten der Eurozone fiel die Erwerbslosenquote auf im Schnitt 10,2 Prozent, den niedrigsten Wert seit August 2011. Im Februar diesen Jahres waren es noch 10,4 Prozent gewesen.

Jeder vierte Grieche sucht Arbeit

In absoluten Zahlen waren EU-weit 21,42 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Dies waren 250'000 weniger als im Februar. In der Eurozone ging die Zahl der Arbeitslosen um 226'000 auf 16,44 Millionen zurück.

Die Kluft zwischen dem Norden und dem Süden Europas blieb weiter hoch: So verzeichnete Griechenland nach letzten verfügbaren Angaben eine Arbeitslosenquote von 24,4 Prozent (Zahlen für Januar) und Spanien 20,4 Prozent. Dagegen lag die deutsche Erwerbslosigkeit nach den europäischen Berechnungen im März bei lediglich 4,2 Prozent. Besser war die Lage nur in Tschechien mit 4,1 Prozent.

SDA/bee

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch