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Lufthansa-Flugzeug muss in Basel mit Holzpaletten gestützt werden

Flug gestrichen: Ein kuriose Panne am Basler EuroAirport vermieste vielen Passagieren den Tag.

Endstation Basel: Die Luftthansa-Maschine kam nur wenige Meter weit.
Endstation Basel: Die Luftthansa-Maschine kam nur wenige Meter weit.
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Die Flughafenfeuerwehr evakuiert die auf Holzpaletten aufgebockte CRJ 900.
Die Flughafenfeuerwehr evakuiert die auf Holzpaletten aufgebockte CRJ 900.
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38 Passagiere mussten auf andere Flüge umgebucht werden.
38 Passagiere mussten auf andere Flüge umgebucht werden.
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Die 38 Passagiere des Lufthansa-Fluges von Basel nach München hatten ihre Plätze eingenommen, die beiden Flugbegleiter sowie die zwei Piloten waren bereit. Doch besonders weit kamen sie alle nicht an diesem Dienstagvormittag. Als das Flugzeug vom Gate hätte weggeschoben werden sollen, knackte es: Das Bugfahrwerk löste sich teilweise aus der Halterung des Flugzeugschleppers. In der Folge kam es zu einem Druckverlust in beiden Reifen. Damit war die Reise nach München bereits wieder zu Ende, bevor die Triebwerke richtig gestartet worden sind.

Aussteigen konnten die Passagiere allerdings nicht sofort wieder. Weil das Flugzeug, eine Bombardier CRJ 900, offenbar nun instabil war, musste zuerst eine Lösung für ein sicheres Aussteigen gefunden werden. Flughafenmitarbeiter organisierten eine Reihe von Holzpaletten, mit denen dann die Lufthansamaschine abgestützt wurde. Erst danach, die Aktion dauerte rund 45 Minuten, konnten die Passagiere gefahrlos aussteigen und waren wieder dort, wo sie eben erst schon gewartet hatten: In den Räumlichkeiten des EuroAirports.

Die genaue Ursache für die Havarie ist noch nicht geklärt. «Techniker begutachten nun das Flugzeug,» sagte Lufthansa-Pressesprecher Michael Lamberty gegenüber Redaktion Tamedia. Ein konkrete Gefahr für die Passagiere und die Crew habe jedoch nicht bestanden. Die gestrandeten Passagiere wurden später auf andere Flüge umgebucht und erreichten München mit einiger Verspätung.

Laut Auskunft des EuroAirports untersuchen Spezialisten von Swissport nun, wie das Bugrad aus der Halterung des Pushback-Traktors herausspingen konnte.

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