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Walliser CVP hält 150-jährige Vorherrschaft im Ständerat

Die beiden Ständeratssitze des Kantons Wallis bleiben in den Händen der CVP.

Vertritt das Wallis weiterhin im Stöckli: Jean-Réne Fournier (CVP).
Vertritt das Wallis weiterhin im Stöckli: Jean-Réne Fournier (CVP).
Olivier Maire, Keystone

Die über 150-jährige Dominanz der CVP auf den beiden Walliser Ständeratssitzen geht weiter. Der Bisherige Jean-Réne Fournier hat für die nächsten vier Jahre seinen CVP-Parteikollegen Beat Rieder als Sitznachbarn. Der FDP-Herausforderer unterlag.

Das beste Resultat machte Jean-René Fournier mit 50'853 Stimmen, vor Beat Rieder mit 46'286 Stimmen. Damit löst Beat Rieder den CSP-Ständerat René Imoberdorf ab, der nach acht Jahren in der kleinen Kammer nicht mehr zur Wiederwahl antrat.

FDP fehlten nur 1500 Stimmen

Der FDP-Herausforderer Pierre-Alain Grichting lag mit 44'805 Stimmen nur knapp 1500 Stimmen zurück. Damit machte er es im zweiten Wahlgang noch einmal spannend.

Der 51-jährige Quereinsteiger und Präsident der Weinvermarktungsgesellschaft Provins konnte den Rückstand gegenüber dem ersten Wahlgang verkürzen. Den beiden CVP-Kandidaten dürfte die hohe Wahlbeteiligung im Oberwallis von 55,6 Prozent entgegengekommen sein.

Der FDP-Kandidat Grichting hätte vor allem im französischsprachigen Kantonsteil punkten müssen. Die Wahlbeteiligung im Unterwallis (38,2 Prozent) und im Mittelwallis (46,6 Prozent) lag jedoch deutlich tiefer.

(SDA)

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