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Das Fussballfieber reicht bis in den Regenwald

Die WM-Euphorie in Brasilien hat auch die Indios im Amazonas erfasst. Tief im Dschungel verfolgen die Ureinwohner jeden Schritt von Stürmerstar Neymar.

Metropole mitten im Urwald: Newsnet-Reporter Sebastian Rieder vor der Oper in Manaus.

Die eleganteste Art, sich der Hitze von Manaus zu entziehen, ist eine ausgedehnte Bootsfahrt in den Amazonas. Das klebrige Leibchen löst sich schon mit dem ersten Luftzug von der Haut, der Schweiss auf der Stirn verschwindet in Windeseile. «Haltet euch fest, der Wellengang ist ziemlich stark heute», ruft Steuermann Toto nach hinten. Mit über 40 Stundenkilometern brettert er über den Rio Negro, mehr als eine Stunde dauert die Fahrt flussaufwärts zu den Ureinwohnern im Regenwald. Ein kleiner Mann mit starkem Händedruck und breitem Federschmuck begrüsst uns am Ufer, Amanari nennt er sich und stellt sich als Stammesführer von São Joao do Tupe vor, einem Nest mit acht Familien und über 40 Bewohnern.

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