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Hayek blickt optimistisch in die USA

Russische und chinesische Touristen kaufen weniger Uhren. Warum die Swatch Group trotzdem mit einem guten Jahr rechnet.

Sind in Asien wieder mehr gefragt: Swatch-Uhren, hier im Geschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse. (7. November 2007)
Sind in Asien wieder mehr gefragt: Swatch-Uhren, hier im Geschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse. (7. November 2007)
Gaetan Bally, Keystone
Nick Hayek rechnet im laufenden Jahr mit 7 bis 9 Prozent Umsatzwachstum für die Swatch Group. In Lokalwährungen könnten es bis 10 Prozent sein. Der Ceo der Swatch Group anlässlich der Bilanzmedienkonferenz der Swatch Group, am Donnerstag in Biel. (16. März 2017)
Nick Hayek rechnet im laufenden Jahr mit 7 bis 9 Prozent Umsatzwachstum für die Swatch Group. In Lokalwährungen könnten es bis 10 Prozent sein. Der Ceo der Swatch Group anlässlich der Bilanzmedienkonferenz der Swatch Group, am Donnerstag in Biel. (16. März 2017)
Peter Schneider, Keystone
Vor allem aus China reisten wegen neuer Einreisebestimmungen weniger Touristen in die Schweiz ein. Auch russische Besucher blieben der Schweiz wegen westlicher Sanktionen gegen das Land vermehrt fern.
Vor allem aus China reisten wegen neuer Einreisebestimmungen weniger Touristen in die Schweiz ein. Auch russische Besucher blieben der Schweiz wegen westlicher Sanktionen gegen das Land vermehrt fern.
Manuel Lopez, Keystone
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Nach dem schwachen Vorjahr zeigt sich Swatch-Chef Nick Hayek zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2017. Im laufenden Jahr rechnet er mit 7 bis 9 Prozent Umsatzwachstum für die Swatch Group. In Lokalwährungen könnten es bis 10 Prozent sein. Seine Einschätzung stützt sich auf positive Verkaufstendenzen seit Anfang Jahr.

«Die Nachfrage nach unseren Produkten hat sich in den ersten zweieinhalb Monaten des neuen Jahres erfreulich entwickelt – insbesondere in Asien», erklärte Hayek am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz in Biel. Auch im Nahen Osten und in einigen europäischen Ländern zögen die Märkte spürbar an.

Weniger Touristen aus China und Russland

Wie Swatch bereits Anfang Februar mitgeteilt hatte, war der Umsatz im vergangenen Jahr um fast 11 Prozent auf 7,6 Milliarden Franken eingebrochen. Der Reingewinn halbierte sich auf 593 Millionen Franken.

Der Uhrenkonzern kämpfte mit einer Konsumflaute und insbesondere schwächeren Verkäufen an Touristen aus China und Russland. Vor allem aus China reisten wegen neuer Einreisebestimmungen weniger Touristen in die Schweiz ein. Auch russische Besucher blieben der Schweiz wegen westlicher Sanktionen gegen das Land vermehrt fern.

«Fantastische Nachrichten für Swatch»

In der Politik der neuen US-Regierung, die höhere Zölle auf Einfuhren erheben will, sieht Hayek kein Problem. «Mehr in den USA zu produzieren und die Mittelschicht zu stärken, das sind fantastische Nachrichten für Swatch», so Hayek. Die Mittelschicht sei eine starke Käufergruppe. Ob die USA die richtigen Mittel fänden, um ihre Politik umzusetzen, bleibe abzuwarten. Swatch werde seine Uhren auf jeden Fall nicht in den USA zusammenbauen.

SDA/oli

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