Lüthi rast zurück auf das Podest

Nach einer eindrücklichen Leistung macht der wiedererstarkte Berner beim GP von Japan Boden gut in der WM.

Das entscheidende Manöver: Luca Marini schnappt sich Tom Lüthi und fährt den Sieg heim. (Video: SRF)

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Lange hatte er dürsten müssen, lange gab sein Motorrad keine Spitzenplätze mehr her, in der WM-Wertung verlor er zusehends den Anschluss. Beim GP von Japan war nun endlich wieder alles anders: Tom Lüthi zeigte eine beeindruckende Leistung und fuhr als Zweiter hinter dem Italiener Luca Marini erstmals seit Mitte Juni wieder auf das Podest.

Es wäre sogar der Sieg möglich gewesen: Ab Rennhälfte führte der aus Position 7 gestartete Emmentaler das Rennen an, er fuhr eine schnelle Runde nach der nächsten und war auch stärker als Marini. Zwei Runden vor Schluss schlug der Halbbruder von Valentino Rossi jedoch zurück, überholte Lüthi wieder und gab die Spitzenposition nicht mehr her.

«Es war ein langer Weg zurück»

Trotzdem freute sich der wiedererstarkte Schweizer. Er sagte: «Der Podestplatz ist grossartig. Ich hatte einen guten Rhythmus und konnte einen um den anderen Gegner überholen. Dabei habe ich aber meine Reifen etwas zu sehr beansprucht, Marini war vorsichtiger.» Schon zuvor in Thailand war Lüthi deutlich konkurrenzfähiger gewesen, nachdem seine Techniker in den letzten Wochen das Setup entscheidend hatten verbessern können. Nun konnte er er auch erstmals umsetzen. «Es war ein langer Weg zurück, und ich bin froh, das endlich geschafft zu haben», freute sich Lüthi.

WM-Leader Alex Marquez wurde in Japan leicht zurückgebunden, früh im Rennen rettete er seine Maschine im Duell mit Lüthi spektakulär. Und am Ende konnte der Spanier als Sechster den Schaden in Grenzen halten, sein Vorsprung vor den letzten drei Rennen des WM-Jahres beträgt noch immer 36 Punkte. In einer Woche steht der GP von Australien an, sieben Tage später jener von Malaysia. Am 17. November endet die Saison in Valencia.

Dominique Aegerter gewann auf dem Twin Ring von Motegi erstmals dem Rennen von Assen Ende Juni wieder Punkte: Als 14. holte er sich Zuversicht für die letzten drei Saisonrennen. Jesko Raffin beendete das Rennen als 19.

(wie)

Erstellt: 20.10.2019, 07:18 Uhr

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