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«Mit einer diffusen Wut»

Die Autorin sorgte für Aufregung mit einem Essay gegen Feminismus, dann durfte sie beim Bachmann-Preis vorlesen, jetzt erscheint ihr Romandebüt «Wir kommen».

Mit Ronja von Rönne sprach Andreas Scheiner
Das It-Girl der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Das It-Girl der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Frau Rönne, Sie sind Bloggerin, Journalistin, Schriftstellerin, steht bei Wikipedia. Es sind harte Zeiten, ein Beruf reicht nicht.

Stimmt die Reihenfolge? Autorin fände ich am besten. Im Ton sind sich die Texte ja alle ähnlich, und geschrieben ­werden müssen sie auch alle. Ich dachte, ich würde höchstens sechs Monate für mein Buch brauchen. Nach sechs Monaten merkte ich: Ich brauche mindestens noch ein Jahr. Ich googelte: Wie kommt man aus Buchverträgen raus, wenn man den Vorschuss schon ausgegeben hat?

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