Neue iPhones, nicht nur für Profis

Apple hat in Cupertino zahlreiche Neuheiten vorgestellt. Das sind die wichtigsten.

Digital Redaktor Rafael Zeier stellt die neusten Innovationen von Apple vor. (Video: Tamedia)

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Wie schon im Vorjahr hat Apple gestern wieder drei neue Smartphones zu unterschiedlichen Preisen vorgestellt. Das iPhone 11 (ab 810 Franken) ist das günstigste der neuen Telefone. Es dürfte für die meisten Bedürfnisse die beste Wahl sein, falls es in einem ausführlichen Test zu einem späteren Zeitpunkt nicht negativ auffällt. Wer mehr Geld ausgeben möchte, ist bei Apple aber auch gut aufgehoben. Die neuen iPhones hat Apple mit einem Pro im Namen versehen. Das iPhone 11 Pro (ab 1200 Franken) und das iPhone 11 Pro Max (ab 1300 Franken) bieten als herausragendste Neuerung eine Dreifachkamera. Auch hier muss ein ausführlicher Test zeigen, ob die neue Pro-Bezeichnung mehr dem Marketing oder den tatsächlichen Neuerungen geschuldet ist.

Fest steht, dass auch an Apple das bei Smartphones erreichte Leistungsplateau nicht spurlos vorbeigezogen ist. Die Innovationen werden weniger, und Kunden behalten die Geräte länger. Neue vielversprechende Technologien wie 5G und biegbare Bildschirme sind ausser für Technikfans noch nicht marktreif. Da tun sich alle Hersteller schwer, jährlich neue Geräte zu verkaufen. Wie gut das Apple dieses Jahr gelingt, werden die nächsten Monate zeigen.

Nebst den neuen Telefonen hat Apple auch die nächste Generation der Apple Watch (ab 450 Franken) vorgestellt. Diese gibt es zu höheren Preisen nun auch in Keramik und Titan. Die überraschendste Neuerung ist der Immer-An-Bildschirm. So bleibt der Bildschirm der neuen Uhr nicht mehr schwarz, wenn man sie nicht braucht. Die Uhrzeit sieht man nun aus allen Winkeln. Apple setzt dazu auf eine neue Bildschirmtechnologie, die Branchenkenner im Vorfeld des Events nicht vor 2020 erwartet hatten.

Apples Ambition mit dem iPad

Das dritte neue Gerät im Apple-Sortiment ist ein neues Einsteiger-iPad (ab 380 Franken). Das hat einen leicht grösseren Bildschirm als das Vorgänger-Modell. Spannender ist die Möglichkeit, über einen speziellen Anschluss eine Tastatur damit zu verbinden. Bisher blieb diese Schnittstelle höherpreisigen Modellen vorbehalten. Dass nun auch das günstigste iPad diese Option bekommt, unterstreicht Apples Ambition, das iPad als Laptop-Ersatz zu positionieren.

Mit Spannung waren schliesslich auch die Preise für Apples neue TV- und Spiele-Abos erwartet worden. Bei beiden setzt der Konzern auf einen Kampfpreis. Sie kosten je sechs Franken pro Monat. Mit neuen Apple-Geräten gibt es das TV-Abonnement zudem ein Jahr gratis. Nicht angekündigt hat Apple dagegen ein Kombi-Abo.

Erstellt: 11.09.2019, 08:20 Uhr

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