Richemont baut 210 Stellen ab

Der starke Nachfragerückgang bei Luxusuhren bekommt der Genfer Konzern Richemont immer mehr zu spüren. Bereits Anfang 2016 wurde ein Stellenabbau angekündigt.

Mitarbeiter für die Marken Piaget und Vacheron sind primär betroffen: Der Richemont Hauptsitz in Genf.

Mitarbeiter für die Marken Piaget und Vacheron sind primär betroffen: Der Richemont Hauptsitz in Genf. Bild: Keystone

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Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont baut zusätzlich 210 Stellen ab. Betroffen vom Abbau sind primär Mitarbeiter der Uhrenmarken Piaget und Vacheron Constantin.

Die Angestellten seien am vergangenen Freitag über die Massnahme informiert worden, sagte Alessandro Pelizzari von der Gewerkschaft Unia am Montag der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte damit Meldungen in verschiedenen Westschweizer Medien.

Richemont selbst hat sich zu den Abbauplänen noch nicht geäussert. Gemäss einer vertrauten Quelle war der Auslöser der starke Nachfragerückgang bei Luxusuhren.

Gewinn ging um mehr als die Hälfte zurück

Bereits Anfang 2016 hatte Richemont den Abbau von bis zu 350 Stellen, vornehmlich bei der Marke Cartier, angekündigt. Mitte Mai hiess es von der Unia, tatsächlich habe es weniger als 100 Kündigungen gegeben.

Noch Anfang November hatte Richemont-Finanzchef Gary Saage weitere Stellenkürzungen vorerst ausgeschlossen. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2016/17 ging der Gewinn von Richemont um mehr als die Hälfte auf 578 Millionen Franken zurück. (kat/sda)

Erstellt: 14.11.2016, 16:06 Uhr

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