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«Schweizer waschen auch nicht alle Geld»

Die Nigerianer in der Schweiz sind empört: Sie finden es rassistisch, dass der Chef des Bundesamts für Migration, Alard du Bois-Reymond, erklärt, 99,5 der nigerianischen Asylbewerber würden kriminell.

Thomas Knellwolf
«Vielleicht sind es 0,5 Prozent»: Festnahme eines verdächtigten Afrikaners in der Stadt Zürich.
«Vielleicht sind es 0,5 Prozent»: Festnahme eines verdächtigten Afrikaners in der Stadt Zürich.
Keystone

Herr Ugochukwu, Alard du Bois-Reymond sagt, 99,5 Prozent der nigerianischen Asylsuchenden kämen «nicht als Flüchtlinge hierher, sondern um illegale Geschäfte zu machen». Was halten Sie von den Äusserungen des Vorstehers des Bundesamts für Migration über Ihre Landsleute? Diese Äusserungen sind sehr unglücklich, provokativ, inakzeptabel und unprofessionell. In den Worten schwebt ein rassistischer Unterton mit. Wir hätten von einem hohen Offiziellen der Schweiz etwas anderes erwartet – zumindest Zahlen, wie viele Nigerianer rechtskräftig wegen Delikten verurteilt wurden.

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