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«Wer eine Waffe will, bekommt auch eine»

Heiner Studer, Mitglied des Waffenschutz-Initiativkomitees, äussert sich nach dem Walliser Drama über die Dringlichkeit einer Waffenregelung in der Schweiz. Das Thema sei noch lange nicht abgeschlossen.

Kämpft seit Jahren gegen den Missbrauch von Waffen: EVP-Präsident Heiner Studer (11.1.2011)
Kämpft seit Jahren gegen den Missbrauch von Waffen: EVP-Präsident Heiner Studer (11.1.2011)
Sabina Bobst

Herr Studer, im Drama von Wallis hat der Täter verschiedene Schiesswaffen, darunter eine alte Armeewaffe, benutzt. Wie war Ihre erste Reaktion, als sie davon hörten? Es zeigt einmal mehr, wie wichtig die Annahme der Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» gewesen wäre. Ich setzte mich in meiner Zeit als Nationalrat für eine restriktive Waffengesetzgebung ein. In einem demokratischen Rechtsstaat wie der Schweiz gehört die Waffengewalt in die Hand der Öffentlichkeit, nicht der Privaten. Leider ist auf Bundesebene der Wille zu einer restriktiven Waffengesetzgebung zu bescheiden.

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