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Zürcher Hotel verbietet IZRS-Pressekonferenz

Der Event im World Trade Center wurde dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) untersagt – nun wollte er den neuen Veranstaltungsort bekannt geben. Doch auch das klappt nicht.

Auch Abdel Azziz Qaasim Illi, Vorstandsmitglied des IZRS, wäre an der Pressekonferenz anwesend gewesen.
Auch Abdel Azziz Qaasim Illi, Vorstandsmitglied des IZRS, wäre an der Pressekonferenz anwesend gewesen.

Morgen Freitag wollte der Islamische Zentralrat (IZRS) auf einer Pressekonferenz den neuen Veranstaltungsort ihrer Friedenskonferenz «Longing for Peace» bekannt geben. Der im World Trade Center vorgesehene Anlass wurde von der Liegenschaftsbesitzerin, der Beamtenpensionskasse BVK, untersagt, nachdem bekannt wurde, dass Redner mit radikalem Gedankengut auftreten sollen.

Jetzt hat das 4-Sterne-Hotel St. Gotthard an der Bahnhofstrasse in Zürich, wo die Pressekonferenz hätte stattfinden sollen, den IZRS ebenfalls verbannt. Der Zentralrat kann die Pressekonferenz nicht durchführen. «Wir haben vom Hoteldirektor eine Absage erhalten», sagt Sprecherin Janina Rashidi gegenüber «20 Minuten». Der Verwaltungsrat des Hotels habe sich dagegen entschieden. Das Hotel bestätigt die Absage. «Wir wollen nicht mit politischen Problematiken in Verbindung gebracht werden», sagt Direktor Martin Santschi.

In der Einladung zur Pressekonferenz bezeichnete der IZRS das Vorgehen der Beamtenpensionskasse BVK als «inakzeptabler Eingriffe in die Versammlungs-, Meinungsäusserungs- und Religionsfreiheit». Die Vertragsauflösung knapp zwei Wochen vor dem geplanten Grossevent stelle den Veranstalter vor erhebliche Schwierigkeiten. Man habe jedoch eine adäquate Ausweichmöglichkeit gefunden.

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