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«Wo es Plastik gibt, wird Plastik gekauft»

Ade Einweggeschirr: Die EU-Kommission will Plastik verbieten. Foto: Keystone

Herr Mehlhart, wie sinnvoll ist ein Verbot von Einwegplastik-Produkten?

«Plastikmüll zu reduzieren findet eine wahnsinnig grosse Zustimmung in der Bevölkerung»: Georg Mehlhart vom Öko-Institut Darmstadt.

Inwiefern? Für den Verbraucher verschwinden ja erst einmal nur ein paar Produkte aus den Regalen.

Was heisst das konkret?

«Selbst diejenigen, die Kunststoff im Alltag nicht aktiv vermeiden, wollen die Meere schützen.»

Einige Hersteller haben bereits angekündigt, gegen ein Verbot von Einwegplastik vorgehen zu wollen. Tetra Pack beispielsweise kämpft vehement für den Plastikstrohhalm.

Es gibt die Befürchtung, dass die Hersteller ihre Produkte dann einfach aus Biokunststoffen produzieren, die ökologisch gar nicht so viel besser sind.

«Ein Plastikverbot hätte eine Wirkung über Europa hinaus.»

Warum braucht es ein solches Verbot überhaupt? Ist der Mensch nicht selbst in der Lage, auf Einwegplastik zu verzichten?

Bewirkt ein Verbot wie das der EU-Kommission dann überhaupt etwas? Die Verschmutzung der Meere wird ja nicht nur in Europa verursacht, sondern vor allem im asiatischen Raum.

Wissenswertes zu den Plänen der EU-Kommission

Wie viel Plastikmüll wird momentan produziert, wie viel davon recycelt?

Was passiert mit dem übrigen Plastikmüll?

Wie wirkt sich Plastik auf die Umwelt auf?

Was plant Brüssel?

Welche Massnahmen sind bereits in Kraft?

Was wird aus der Plastiksteuer?