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Sport kompaktWenn mitten im Penalty die Lichter ausgehen

Tysons aggressiver Kampf +++ Johaug und Kläbo gewinnen wieder, Cologna enttäuscht +++ Kein Schweizer in den Top 20 bei Bö-Sieg +++ Olympia-Verschiebung kostet 1,6 Milliarden Euro +++

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Fussball: Lichtausfall während Penalty

Kuriose Szene in der zweithöchsten Fussballliga von Malta. Beim Spiel zwischen Saint Andrews und Marsa führte das Auswärtsteam 2:0, als ihm nach gut einer Stunde ein Penalty zugesprochen bekam. Eine gute Gelegenheit zum dritten Tor – es wäre wohl die Entscheidung gewesen.

Doch dann dies: Der Strafstoss war gerade unterwegs Richtung Tor, da gingen im Stadion von Saint Andrews die Lichter aus. Nicht nur da – ein Stromausfall erfasste grosse Teile der Mittelmeerinsel. Es wurde stockdunkel, nur die Empörungsrufe der Akteure auf dem Platz und an der Seitenlinie waren im Centenary Stadium von Attard noch zu vernehmen. Flog der Ball ins Tor? Oder vorbei? Wer weiss.

Wie die «Malta Times» schrieb, hat der Schiedsrichter den Match danach umgehend abgebrochen, er soll zu einem späteren Zeitpunkt zu Ende gespielt. Andere Partien, die vom Stromausfall ebenfalls betroffen waren, konnten dagegen nach wenigen Minuten fortgesetzt werden. (wie)

Langlauf: Johaug und Kläbo gewinnen wieder, Cologna enttäuscht

Die grosse Favoritin wird ihrer Rolle am Auftaktwochenende der Langläuferinnen im finnischen Kuusamo gerecht: Nach dem Sieg am Samstag gewann die Norwegerin Theresa Johaug am Sonntag auch die Verfolgung über 10 Kilometer klar. Auf die zweitplatzierte Russin Tatiana Sorina und die Dritte, die Schwedin Ebba Andersson, hatte sie mehr als 45 Sekunden Vorsprung.

Beste Schweizerin ist wie schon am Samstag Nadine Fähndrich, die fast zweieinhalb auf die Führende verlor und 23. wurde. Für Laurien van der Graff reichte es nur auf den 51. Rang.

Auch bei den Männern gewinnt der Sieger vom Samstag die Verfolgung am Sonntag. Erst beim letzten Anstieg konnte sich der Norweger Johannes Kläbo durchsetzen und distanzierte den Russen Alexander Bolschunow und den Norweger Emil Iversen knapp auf die Ränge zwei und drei. Dario Cologna kam nicht auf Touren und wurde nur 30. Jason Rüesch verpasste als 35. die Top 30 nur knapp, Jonas Baumann (49.) und Marcus Grate (62.) konnten auch nicht für eine Schweizer Überraschung sorgen. (ets)

Biathlon: Bö siegt, keine Schweizer in den Top 20

Auch bei zweiten Biathlon-Rennen der Saison steht am Ende ein Norweger zuoberst auf dem Podest: Johannes Thingnes Bö, am Samstag noch Zweiter, gewann den Sprint im finnischen Kontiolahti über 10 Kilometer deutlich vor den Schweden Sebastian Samuelsson und Martin Ponsiluoma. Bester Schweizer war wiederum Benjamin Weger. Trotz einem Fehlschuss im ersten Schiessen verbesserte er sich im Vergleich zum Samstag um elf Plätze und wurde 22. Damit kommen weitere 18 Punkte auf sein Weltcup-Konto. von den drei anderen Schweizern fuhr keiner in die Punkte: Jeremy Finello wird 63., Sebastian Stalder 77. und Eligius Tamborino 86. (ets)

Am Samstag Zweiter, am Sonntag Erster: Der Weltcup-Auftakt ist Johannes Thingnes Bö gelungen.
Am Samstag Zweiter, am Sonntag Erster: Der Weltcup-Auftakt ist Johannes Thingnes Bö gelungen.
Foto: Imago
Olympisches: Verschiebung kostet 1,6 Milliarden Euro

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf den nächsten Sommer könnte Medien zufolge Mehrkosten von umgerechnet 1,61 Milliarden Euro verursachen. Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag unter Berufung auf mehrere Quellen. Im Dezember wollen die japanischen Gastgeber und das Internationale Olympische Komitee demnach entscheiden, wer welchen Anteil an den zusätzlichen Ausgaben trägt. Die für dieses Jahr geplanten Sommerspiele waren Ende März wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verlegt worden.

Die Mehrkosten ergeben sich unter anderem daraus, dass die Arenen und die Immobilien für das olympische Dorf auch für das kommende Jahr angemietet werden müssen. Hinzu kommen Ausgaben für Mitarbeiter, Ausrüstung und Lagerflächen. Zuletzt hatten die Olympia-Macher Pläne für Einsparungen in Höhe von 241 Millionen Euro vorgelegt. Dabei sollen Ausgaben für Büroflächen und der Aufwand für Werbung und zeremoniellen Pomp gekürzt werden.

Hier hätte im Sommer ein Spektakel stattfinden sollen: IOC-Chef Thomas Bach bei der Besichtigung des Nationalstadions in Tokio.
Hier hätte im Sommer ein Spektakel stattfinden sollen: IOC-Chef Thomas Bach bei der Besichtigung des Nationalstadions in Tokio.
Foto: Getty

Das ursprünglich geplante Budget haben die Olympia-Organisatoren bereits deutlich überschritten. Laut einer Studie der britischen Universität Oxford sind die Spiele in Tokio schon jetzt die teuersten in der Geschichte der Sommerspiele. Der grösste Teil der Kosten kommt am Ende auf Japans Steuerzahler zu. (dpa)

Basketball: Bryant kommt im Mai in die Hall of Fame

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA wird den im Januar verstorbenen Kobe Bryant im Mai 2021 in ihre Hall of Fame aufnehmen. Wie die Liga mitteilte, wird dann die im August wegen der Corona-Pandemie verschobene Zeremonie in Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts abgehalten.

Kobe Bryant, der seine gesamte Karriere über für die Los Angeles Lakers spielte, gewann unter anderem fünf Meisterschaften und zwei Mal olympisches Gold mit den USA. Ende Januar starb er im Alter von 41 Jahren bei einem Helikopter-Unfall.

Etwas mehr als ein Jahr nach seinem Tod kommt Kobe Braynt in die NBA-Ruhmeshalle.
Etwas mehr als ein Jahr nach seinem Tod kommt Kobe Braynt in die NBA-Ruhmeshalle.
Foto: Evan Vucci

Neben Bryant werden unter anderen auch Tim Duncan und Kevin Garnett Mitte Mai in die Ruhmeshalle der NBA aufgenommen. Duncan gewann fünf Meisterschaften mit den San Antonio Spurs, Garnett eine mit den Boston Celtics. Alle drei Spieler wurden zudem mindestens einmal zum besten Spieler einer NBA-Saison gekürt.

Im Jahr 2016 hatten sowohl Bryant als auch Duncan und Garnett ihre langjährigen Karrieren beendet. Vier Jahre nach dem Karriereende können ehemalige NBA-Spieler erstmals in die Hall of Fame aufgenommen werden. (dpa)

Boxen: Tyson aggressiv – aber ohne K.o.

Das Box-Duell zwischen dem 54-jährigen Mike Tyson und dem drei Jahre jüngeren Roy Jones junior hat keinen Sieger gefunden. Nach acht Runden über zwei Minuten im leeren Staples Center in Los Angeles wertete eine vom Box-Verband WBC zusammengestellte dreiköpfige Jury den Kampf als Unentschieden.

Mike Tyson teilt gegen Roy Jones junior aus. Foto: Joe Scarnici (Keystone)

Der als hartes Sparring angekündigte inoffizielle Kampf wurde von den beiden früheren Schwergewichts-Weltmeistern und Box-Legenden durchaus hart geführt. Vor allem Tyson wirkte 15 Jahre nach seinem letzten Auftritt im Ring fit und agierte aggressiv und landete von Beginn an mehr Treffer als Jones junior, der noch bis vor drei Jahren aktiv kämpfte. Zu einem Niederschlag kam es wie im Vorfeld bereits angekündigt aber nicht.

Das Duell der beiden Box-Legenden, das eigentlich schon Anfang der 2000er Jahre zustande kommen sollte, war eingebettet in einen Show-Abend, bei dem etwa der Youtube-Star Jake Paul den ehemaligen Basketball-Profi Nate Robinson k.o. schlug und Musiker wie Snoop Dogg, Saint Jhn, Wiz Khalifa und Ne-Yo auftraten. (dpa)

Bob: Diesmal Friedli auf dem dritten Platz

Der dritte Platz bei den Zweierbob-Rennen im lettischen Sigulda scheint für die Schweiz reserviert zu sein. Am vergangenen Wochenende besetzten ihn Pilot Michael Vogt und Anschieber Sandro Michel gleich bei beiden Rennen. An diesem Samstag war es der andere Schweizer Pilot, Simon Friedli, der mit Gregory Jones Bronze gewann. Vogt, diesmal mit Alain Knuser als Anschieber, musste sich mit Rang acht begnügen. Der Sieg ging an den Deutschen Francesco Friedrich, der im dritten Rennen den dritten Triumph einfuhr. Zweiter wurde der Lette Oskars Kibermanis.

Bei den Frauen reichte es den Schweizerinnen nicht aufs Podest. Melanie Hasler und Jasmin Naef wurden Fünfte, Martina Fontanive kam mit Anschieberin Nadja Pasternack wie auch vor einer Woche nicht ins Ziel. (ets)

Formel 1: Hamilton holt sich in Bahrain die Pole vor Bottas

Weltmeister Lewis Hamilton hat sich die Pole Position zum Formel-1-Rennen in Bahrain gesichert. Der Mercedes-Pilot verwies am Samstag in Sakhir seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf den zweiten Platz und raste zu seiner zehnten Pole in diesem Jahr. Es war die 98. seiner Karriere. Dritter auf dem von Flutlichtern bestrahlten Wüstenkurs wurde Red-Bull-Pilot Max Verstappen vor seinem Stallrivalen Alex Albon.

Auch in Bahrain darf Hamilton wieder aus der Pole Position starten.
Auch in Bahrain darf Hamilton wieder aus der Pole Position starten.
Foto: Getty

Vorjahressieger Hamilton nimmt im Rennen am Sonntag (15.10 Uhr) seinen elften Saisonsieg in Angriff. Bis zum Saisonende könnte er insgesamt 13 schaffen. Damit würde der 35-Jährige mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel gleichziehen.

Die beiden Alfa-Romeo-Piloten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi konnte nicht überzeugen und schieden bereits in der ersten Runde des Qualifyings aus. Sie nehmen das Rennen von den Rängen 17 und 16 aus in Angriff. (dpa)

Biathlon: Wierer mit Auftaktsieg, Schweizerinnen nicht vorne dabei

Beim ersten Rennen der Frauen im Biathlon-Winter im finnischen Kontiolahti verpassen die Schweizerinnen die Top 30. Aita Gasparin klassierte sich beim Einzelrennen über 15 Kilometer als beste auf Rang 34, Lena Häcki auf 40. Selina Gasparin sagte ihren Start kurzfristig ab, weil sie sich eine Erkältung zugezogen hatte.

Gewonnen hat das Rennen die favorisierte Italienerin Dorothea Wierer hauchdünn vor der Deutschen Denise Herrmann und der Schwedin Johanna Skottheim. (ets)

Langlauf: Kläbo siegt zum Auftakt

Der Norweger Johannes Kläbo hat das erste Distanzrennen der Saison gewonnen. Er siegte in Ruka (Finnland) über 15 Kilometer mit einem Vorsprung von 15,2 Sekunden vor dem Russen Alexej Tscherwotkin. Dritter wurde Tscherwotkins Landsmann, der Gesamtweltcup-Sieger Alexander Bolschunow. Dario Cologna lief es dagegen nicht nach Wunsch. Der Bündner wurde mit über eineinhalb Minuten Rückstand 29., unmittelbar vor dem Teamkollege Beda Klee. (dpa/va)

Für Dario Cologna endete das erste Distanzrennen der Saison in einer Enttäuschung.
Für Dario Cologna endete das erste Distanzrennen der Saison in einer Enttäuschung.
Foto: Kimmo Brandt/Keystone
Skispringen: Gesamtweltcup-Sieger hat Corona

Die österreichischen Zimmerkollegen Stefan Kraft und Michael Hayböck sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gesamtweltcup-Gewinner Kraft und Hayböck waren nach den positiven Tests ihrer Teamkollegen Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald sowie des Cheftrainers bereits in Quarantäne gewesen und nicht zum Weltcup ins finnische Lahti gereist. Beide haben keine Symptome. Für den Weltcup im russischen Nischni Tagil am kommenden Wochenende fallen sie ebenfalls aus. Bei der WM in Slowenien vom 10. bis zum 13. Dezember wollen Kraft und Hayböck wieder dabei sein. (dpa)

Stefan Kraft kann nicht am ersten Weltcup-Springen der Saison in Lahti teilnehmen.
Stefan Kraft kann nicht am ersten Weltcup-Springen der Saison in Lahti teilnehmen.
Foto: Grzegorz Momot/Keystone
Automobil: Verstappen Schnellster im letzten Training

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist im Abschlusstraining zum Grossen Preis von Bahrain die Bestzeit gefahren. Der Niederländer verwies Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes in 1:28,355 Minuten auf den zweiten Platz. Dem Engländer fehlten in der einstündigen Einheit in Sakhir 0,263 Sekunden auf Verstappen. Dritter vor der Startplatzjagd wurde Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, der auf seiner schnellsten Runde 0,366 Sekunden langsamer als Verstappen war. Die Alfa-Romeo-Fahrer wurden 14. (Antonio Giovinazzi) und 19. (Kimi Räikkönen). (dpa)

Biathlon: Weger in den Punkterängen

Beim Auftaktsrennen in Kontiolahti gab es einen Überraschungssieger: Der Norweger Sturla Holm Lägreid gewann mit 19,6 Sekunden Vorsprung vor Teamkollege und Weltcup-Gesamtsieger Johannes Thingnes Bö. Dritter wurde der Deutsche Erik Lesser. Der 23-jährige Lägreid blieb bei seinem ersten Weltcupsieg bei allen 20 Schüssen fehlerfrei.

Bester von vier Schweizern war Benjamin Weger. Er holte als 33. als einziger Weltcup-Punkte. Er machte bei zwei Schüssen jeweils einen Fehler. Jeremy Finello klassierte sich auf Rang 44, Sebastian Stalder wurde 54. und Niklas Hartweg 60. (dpa/va)

Überraschungssieger in Finnland: Sturla Holm Lägreid gewinnt sein erstes Weltcup-Rennen überhaupt.
Überraschungssieger in Finnland: Sturla Holm Lägreid gewinnt sein erstes Weltcup-Rennen überhaupt.
Foto: Markku Ulander/Keystone
Schwimmen: 19-Jährige schwimmt Weltrekord

Die Australierin Kaylee McKeown hat den Kurzbahn-Weltrekord über 200 Meter Rücken verbessert — und es zuerst gar nicht bemerkt. Die 19-Jährige schlug bei den wegen der Coronavirus-Pandemie auf mehrere Orte verteilten nationalen Meisterschaften in Brisbane nach 1:58,94 Minuten an. Damit war sie 29 Hundertstelsekunden schneller als die Ungarin Katinka Hosszu bei ihrer Bestmarke im Jahr 2014.

«Ich bin zu meinen Teamkollegen und zu meinem Coach gegangen, und sie haben gesagt: ‹Du hast gerade einen Weltrekord aufgestellt›. Und ich dachte: ‹Was›?», sagte McKeown laut der Nachrichtenagentur AAP. «Ich habe es tatsächlich erst ein paar Minuten später erfahren.» Sie widmete den Rekord ihrem im August verstorbenen Vater. (dpa)

Langlauf: Fähndrich als 21. beste Schweizerin

Die Norwegerin Therese Johaug beginnt auch die diesjährige Saison als Gewinnerin: Sie hat das erste 10-Kilometer-Rennen gewonnen. Die 32-Jährige setzte sich im finnischen Ruka vor Frida Karlsson aus Schweden und deren Landsfrau Ebba Andersson durch. Johaug kam 21,8 Sekunden vor Karlsson und 26 Sekunden vor Andersson ins Ziel.

In Finnland waren zwei Schweizerinnen am Start. Nadine Fähndrich wurde 21. und Laurien van der Graaff 54. (dpa/va)

Neue Saison, altbekannte Gewinnerin: Therese Johaug war in Ruka nicht zu schlagen.
Neue Saison, altbekannte Gewinnerin: Therese Johaug war in Ruka nicht zu schlagen.
Foto: Emmi Korhonen/Keystone
Fussball: Uefa will sich März festlegen

Die Uefa plant für die Europameisterschaft im nächsten Jahr mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Das erste Szenario basiert auf der Annahme, das Coronavirus soweit im Griff zu haben, dass im Sommer in vollen Stadien gespielt werden kann. Das zweite Szenario sieht eine Stadionauslastung von 50 bis 100 Prozent vor. Bei der dritten Variante dürfte rund ein Drittel der Zuschauerplätze besetzt werden und das vierte Szenario beinhaltete Geisterspiele.

Am 5. März soll eine definitive Regelung getroffen werden, wie viele Zuschauer an den Spielstätten in die einzelnen EM-Stadien dürfen. Dann will die Uefa festlegen, an welchem der zwölf Spielorte welches Szenario zum Einsatz kommt. Die Festlegung für die zwölf Spielorte soll dann verbindlich sein. (dpa)

Fussball: Barça und Spieler im Grundsatz einig über Gehaltsverzicht

Beim kriselnden FC Barcelona haben die Vertreter des Clubs und der Fussballprofis eine Grundsatzvereinbarung über einen Gehaltsverzicht im Gesamtumfang von 122 Millionen Euro wegen der Corona-Krise erzielt. Das teilte der Verein am Freitagabend mit. Zusätzlich sollen variable Zahlungen in Höhe von 50 Millionen Euro auf einen Zeitraum von drei Jahren verteilt werden. Es handle sich um eine Grundsatzvereinbarung, der die Spieler und die anderen Betroffenen noch zustimmen müssten.

Die Einsparungen waren dringend notwendig, ansonsten hätte dem Club im Januar der Konkurs gedroht, wie spanische Medien berichteten. Ursprünglich wollte Barca sogar eine Gehaltsanpassung in Höhe von 191 Millionen Euro erzielen. Zuletzt waren die Verhandlungen zwischen dem Club und den Spielern noch ergebnislos verlaufen.

Den Katalanen fehlen durch die Corona-Pandemie rund 300 Millionen Euro. Laut der Sportzeitung «Marca» seien die Schulden von Juni 2019 bis Juni 2020 von 217 auf 488 Millionen Euro angestiegen. Zuletzt hatten Ex-Weltmeister Gerard Piqué (bis 2024), Marc-Andre Ter Stegen (2025), Clement Lenglet und Frenkie de Jong (jeweils 2026) ihre Verträge langfristig verlängert. Dabei waren auch ihre Gehälter angepasst worden. (dpa)

Fussball: Letzte Ehre für Maradona: Schweigeminute in allen Stadien

Der Fussball-Weltverband FIFA hat ihre 211 Mitgliedsverbände gebeten, bei sämtlichen Fussballspielen an diesem Wochenende oder bei der nächstmöglichen Gelegenheit eine Schweigeminute zu Ehren von Diego Maradona einzulegen. Der argentinische Ex-Weltmeister war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren gestorben. (dpa)

Am Wochenende schweigt die Fussball-Welt für Maradona. (Foto: Imago)

Langlauf: Hediger überzeugt und wird Sechster

Der Auftakt ist geglückt: Jovian Hediger erreichte als einziger Schweizer beim ersten Rennen im finnischen Kuusamo den Final und wurde Sechster. Sein Weg dorthin war souverän: Den Viertelfinal gewann der 29-Jährige, im Halbfinal wurde er Zweiter. Im Rennen ums Podest war er aber ohne Chance. Der Norweger Erik Valnes holte sich den Sieg vor seinen Landsmännern Johannes Klaebo und Emil Iversen.

Kann mit dem Auftakt zufrieden sein: Jovian Hediger (links) wird in Kuusamo Sechster.
Kann mit dem Auftakt zufrieden sein: Jovian Hediger (links) wird in Kuusamo Sechster.
Foto: Imago

Bei den Frauen schied die beste Schweizerin Nadine Fähndrich nach einem überzeugenden Viertelfinal im Halbfinal aus. Auch hier war nur eine Nation auf dem Podest vertreten. Die Schwedin Linn Svahn gewann vor Maja Dahlqvist und Jonna Sundling. (ets)

Automobil: Hamilton mit Trainingsbestzeiten

Weltmeister Lewis Hamilton hat sich in beiden Formel-1-Training von Bahrain die Bestzeiten gesichert.

Im ersten verwies der englische Mercedes-Pilot in 1:29,033 Minuten seinen Teamkollegen Valtteri Bottas aus Finnland mit einem Vorsprung von 0,449 Sekunden auf den zweiten Platz. Hinter dem Mercedes-Duo wurde auf dem rutschigen Kurs in Sakhir Sergio Perez von Racing Point Dritter. Die Alfa-Romeo-Piloten konnten sich nicht unter den schnellsten zehn Fahrern klassieren.

Auch im zweiten Training waren beide Mercedes-Fahrer sehr gut. Hamilton distanzierte den zweitschnellsten Max Verstappen um 0,347 Sekunden und den Dritten Bottas um 0,365 Sekunden. Das Training musste zweimal unterbrochen werden. Zuerst wegen eines Crashes, danach wegen eines Hundes auf der Strecke.(dpa/ets)