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Getestet: Eissauna im SeefeldNicht erfroren, sondern aufgefrischt

Ein Besuch in der Kältesauna ist nicht nur etwas für Spitzensportler.

Sieht aus wie ein Kühlschrank, ist aber viel kälter.
Sieht aus wie ein Kühlschrank, ist aber viel kälter.
Foto: zvg

Für viele Spitzensportler gehört die Eissauna schon lange dazu. Für uns Freizeitsportler hingegen ist das Angebot relativ neu. «Eistresor» hat Barbara Ubowska ihres getauft. Der Vorgang ist denkbar simpel: Der Kunde zieht sich bis auf Unterhosen und Socken aus und stellt sich in die Eissauna.

Dann kühlt Ubowska die Luft im Schrank, aus dem nur der Kopf herausschaut, mit flüssigem Stickstoff auf –196 Grad Celsius herunter. Drei Minuten lang bleibt der Kunde drin, das ist das Maximum. Ab –150 Grad Aussentemperatur wechsle der Körper in den Überlebensmodus, erklärt Ubowska. Sprich er strengt sich besonders an. Das regt die Erholung an, strafft die Haut – und reduziert bei Schmerzpatienten die Symptome.

Wie sich die Eissauna anfühlt? Prickelnd, wie ein etwas längerer Aufenthalt im Kältebecken der normalen Sauna, aber ohne den Überwindungsmoment vorab. Die Kälte verschwindet danach so schnell aus dem Körper, wie sie da war. Entsprechend beschwingt verlasse ich den Eistresor.

Eistresor, Universitätstrasse 85