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Gastkommentar zum CO₂-GesetzNichtstun wäre teuer

Teurer Import von fossiler Energie: Acht Milliarden gibt die Schweiz allein für Öl aus. Ölfeld in Baku am Kaspischen Meer.

Mit dem CO₂-Gesetz sinkt die Rechnung für den Import fossiler Brennstoffe schon bis 2030 von acht Milliarden auf rund fünf Milliarden.

Gelingt es uns nicht, die Klimaerwärmung zu stoppen und auf eine nachhaltige Energieproduktion umzusteigen, würde es sehr teuer.

130 Kommentare
    Martin von Büren

    Wir haben in der Schweiz genügend freie Dachflächen, geeignet für Solaranlagen. Würden unsere Elektrizitäts-Gesellschaften im Stile der IWB Solarbox diese Dächer mit Solaranlagen bestücken und zudem in lokale Batteriespeicher investieren, so wäre die sogenannte Energiewende schon vor 2140 realisiert.

    Nur - dieses Szenario widerspricht dem heutigen Geschäftsmodell der Elektrizitäts-Gesellschaften, das bekannterweise aus der Zeit vor 1960 stammt! Lieber investieren sie in Anlagen im Ausland und versuchen damit, die jetzige Lage des Strommarktes zu zementieren, d.h. uns weiterhin am Gängelband zu halten!

    Es wird vergessen, dass wir nur zusammen die Energiewende schaffen, wenn jeder Einwohner der Schweiz und jede Elektrizitäts-Gesellschaft weiterhin wurstelt wie bisher, wird es sehr schwierig werden.