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Sandoz steht auf dem PrüfstandNovartis will sein historisches Erbe abstossen

Dürfte bis Ende 2022 verkauft werden: Produktionsanlage von Sandoz im österreichischen Kundl. Sie ist die einzige in Europa verbliebene Herstellerin von Antibiotika.

Weltweit 20’000 Jobs

März 1996: Sandoz-Präsident Marc Moret (links) und Ciba-Präsident Alex Krauer (rechts) beim Zusammenschluss der beiden Pharmafirmen. In der Mitte lacht der neue Novartis-Chef Daniel Vasella.

Noch Anfang des Jahres dementierte Novartis Verkaufsgerüchte

Betriebsgewinn bei Sandoz bricht weg

«Bei der fast autonomen Einheit Sandoz dürften die Synergieeffekte innerhalb der Novartis-Gruppe weitgehend verschwunden sein.»

Stefan Schneider, Vontobel-Analyst
18 Kommentare
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    Thomas Klaiber

    Tja, aus Sicht der Shareholder mag das richtig sein. Es gibt aber diverse strategische Argumente, die eine solche Entscheidung als nicht sehr clever erscheinen lassen. Ein Pharmaunternehmen steht wegen der hohen Gewinnkraft immer in der Kritik. Deswegen finde ich es intelligent, wenn sich Novartis daneben ein Generikaunternehmen leistet, dass Medikamente zu günstigen Preisen anbietet. Die Pandemie scheint schon vergessen. Es macht Sinn, wenn strategisch wichtige Produkte, und dazu zählen Antibiotika, in Europa produziert werden. McKinsey und BCG propagieren die Globalisierung. Das funktioniert, wenn alles rund läuft. Wenn es aber nicht mehr rund läuft wie jetzt, wären gewisse Redundanzen wünschenswert. Globalisierung und übertriebene Kosteneffizienz führen u.a. zur heutigen Lage bei den Halbleitern und der Verfügbarkeit von Containern. Weiter ist es sinnvoll, nicht alle Eier in den gleichen Korb zu legen und mehrere Standbeine zu haben.