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Geschäftspartner wenden sich abNun droht Trump eine Finanzmisere

Jetzt geht es für den Ex-Präsidenten bergab: Banken und Mieter kündigen ihm die Treue, sogar die Golfergemeinde will ihn loswerden. Eine Geldquelle aber bleibt ihm.

In diesem Wachsfigurenkabinett in Paris geht es Trump schon an den Kragen.
In diesem Wachsfigurenkabinett in Paris geht es Trump schon an den Kragen.
Foto: AFP

Ein echter Publikumsmagnet, da lehnt man sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, war der kleine Laden mit der New Yorker Geschäftsadresse 725 Fifth Avenue noch nie. Hier ein Babystrampler, dort ein Teddy oder eine Kappe, viel mehr war es manchmal nicht, was da an einem Nachmittag über die Theke ging. Bald könnte das Geschäft sogar noch schwieriger werden, denn auf jedem einzelnen Stück, das dort im Kellergeschoss des Hochhausturms feilgeboten wird, prangt in Grossbuchstaben der Name des Lizenzgebers: TRUMP. Es ist ein Signet, das selbst hartgesottenen Marketingexperten derzeit den Schweiss auf die Stirn treibt.

Donald Trump, die Präsidentschaft und das Geschäft: Noch vor wenigen Wochen hatte es so ausgesehen, als würde sich dieser Dreiklang für den scheidenden Staatschef schon bald in Dollar und Cent bezahlt machen. Von einer eigenen Talkshow war die Rede, einer neuen rechtspopulistischen Mediengruppe gar, von Markenrechten und einer Art Trump-Themenpark mit Riesenrad und spirituellen Erweckungspredigten einzelner Familienmitglieder.

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