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Kritik an DreiergremiumNun kommen Zweifel an der Aufstellung der Nationalbank auf

Die Nationalbank soll sich stärker öffnen und breiter abstützen, so die Forderung aus Wissenschaft und Politik.

Ökonom kritisiert Verschwiegenheit

«Wichtig ist, dass die Entscheide der SNB breiter abgestützt werden.»

Yvan Lengwiler, Makroökonomie-Professor

Fachgremium als Möglichkeit

Politiker wollen SNB öffnen

«Das heutige Gesetz erschwert eine Änderung der Organisation der SNB.»

Roland Fischer, GLP-Nationalrat

Politisch schwieriges Pflaster

17 Kommentare
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    Elisabeth Hasler

    Nachdem der Chef der Deutschen Bundesbank, bekanntermassen plus/minus auf der gleichen währungspolitischen Linie wie Herr Jordan, per Ende Jahr nach dem Lauf der Dinge wenig überraschend seinen Rücktritt ankündigte, geht das Gezerre um die Nationalbank auch hierzulande schon los. Man bringt bereits "Alternativen" nach EZB-Muster ins Spiel und deklariert, wie es mit der Schweizer Nationalbank weitergehen sollte. Fordert "Öffnungsschritte" und mehr Einmischung der Politik. Die Unabhängigkeit der Nationalbank ist manchen eben ein Dorn im Auge. Mal soll sie das, mal soll sie jenes. Meiner Meinung nach muss sie jedoch strikt bei ihrem Mandat der Währungsstabilität bleiben und schauen, dass die Inflation nicht in die Höhe schnellt. Das ist ihre Kernaufgabe. Bekannt ist, dass Herr Weidmann als deutscher Währungshüter nicht nach dem Gusto der EZB tickte und standhaft den Finger draufhielt in Sachen EU-Notenpresse. Wir in der Schweiz tun gut daran, die Unabhängigkeit unserer Nationalbank energisch zu verteidigen und uns mit ihr nicht stärker ins EZB-Fahrwasser hineinziehen zu lassen als es unbedingt nötig ist. Schliesslich hat der Schweizer Franken einen Namen zu verlieren.

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