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Kinderwunsch im AuslandNun kommt die Legalisierung der Eizellenspende aufs Tapet

Weil die Schweiz Eizellenspenden verbietet, weichen jedes Jahr Hunderte ins Ausland aus, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Eine grünliberale Nationalrätin gleist nun eine Gesetzesänderung auf.

Die In-Vitro-Befruchtung einer Eizelle.
Die In-Vitro-Befruchtung einer Eizelle.
Foto: Getty Images

Frauen sollen sich auch in der Schweiz fremde Eizellen einsetzen lassen dürfen, um schwanger zu werden. Das fordert die grünliberale Nationalrätin Katja Christ mit einer parlamentarischen Initiative, die sie am Mittwoch eingereicht hat. «Die Fortpflanzungsmedizin wird angeboten in fast allen Ländern Europas, und wer sie nutzen will, tut es trotz Schweizer Verboten», sagt die Baslerin. «Wenn wir wollen, dass das Kindeswohl an erster Stelle steht, müssen wir diese Verfahren hier in der Schweiz regulieren.»

Zum Schluss, dass die Schweizer Regeln umgangen werden, kommt auch eine Studie von Forscherinnen der Universität Bern, welche von Hunderten Fällen pro Jahr ausgeht, wie diese Redaktion am Mittwoch berichtet hat (lesen Sie, wie zwei Frauen sich den Kinderwunsch in Spanien erfüllten – und auf welche Probleme sie deswegen stiessen).

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