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Corona breitet sich an Schulen aus Nun sollen auch Kinder häufiger zum Covid-Test antraben

Die Ansteckungsrate steigt bei Kindern im Primarschulalter sprunghaft an. Deshalb will das Bundesamt für Gesundheit bei ihnen genauer hinschauen.

Eine Schülerin im Zürcher Schulhaus Milchbuck gibt eine Speichelprobe ab. Der Kanton prüft nun regelmässige Massentests an Schulen.
Eine Schülerin im Zürcher Schulhaus Milchbuck gibt eine Speichelprobe ab. Der Kanton prüft nun regelmässige Massentests an Schulen.
Foto: Anna-Tia Buss

Bei den Kindern scheint sich die dritte Welle deutlich schneller aufzutürmen als bei den Erwachsenen. Innert eines Monats haben sich die Covid-Ansteckungen bei Kindern bis 9 Jahre schweizweit verdoppelt. Im Kanton Zürich steigt die Kurve in der Gruppe der 4- bis 11-Jährigen seit einer Woche so schnell wie in keiner anderen Altersklasse, im Kanton Genf haben die Infektionen bei Schülern innert einer Woche um 64 Prozent zugenommen.

Wohl wurden Kinder öfter getestet, etwa bei Massentests in Schulen, doch dürfte das nur einen Teil der steigenden Fallzahlen erklären. Die Zürcher Gesundheitsdirektion vermutet, dass «insbesondere die mutierten Versionen des Virus bei Kindern ansteckender sein» könnten. Diesen Verdacht nähren Daten aus Grossbritannien, wo sich die Variante B.1.1.7 massgeblich über Schulen ausgebreitet hat. Unklar ist aber, ob sie Kinder schneller befällt oder ob die Schulen im britischen Lockdown der Ort waren, an dem sie sich am schnellsten ausbreiten konnte.

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