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Kolumne zum Zürcher StadtbildNun wären mondäne Arkaden schön

Lauben wie in Bern und Bologna würden diese Stadt behaglicher machen. Doch Zürich hat diese Chance auch in jüngster Zeit verpasst.

Diese Arkaden von Max Dudler im Hochhausensemble Hagenholzstrasse zeugen von schöner Form, aber nicht von Behaglichkeit.
Diese Arkaden von Max Dudler im Hochhausensemble Hagenholzstrasse zeugen von schöner Form, aber nicht von Behaglichkeit.
Foto: Anna-Tia Buss

Stadtbild Nr. 52

Es stehen uns garstige Zeiten bevor. Auch wenn in den nächsten Wochen der eine oder andere Sonnenstrahl das Stadtbild erhellt, ein undurchsichtig grauer Nebel liegt dennoch über dem See und der Limmat. Das weckt Sehnsüchtenach Bern und Bologna.

Die beiden Städte haben, was Zürich fast gänzlich fehlt: kilometerlange Arkaden. Jene von Pfeilern getragenen, offenen Bogengänge bieten frische Luft und schützen gleichzeitig vor Regen, Wind – und weil sie frische Luft bieten, auch vor dem Virus. Ein Ort des sorgenlosen Sich-Wohlfühlens, sitzend im Café oder die Ladenfenster entlangbummelnd. Arkaden verleihen diesen und etlichen anderen Städten weltweit jene urbane Behaglichkeit, die Zürich abgeht.

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