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Interview zum Virus im Eishockey«Oft kommt am Morgen das Telefon eines Spielers, der hüstelt»

Liga-Chef Denis Vaucher und ZSC-Teamarzt Gery Büsser erzählen aus ihrem Alltag mit Corona – von politischem Feilschen, verunsicherten Spielern und Rezepten, um abzuschalten.

Den Schalk trotz allem nicht verloren: ZSC-Teamarzt Gery Büsser mit Maske hinter der Bank.
Den Schalk trotz allem nicht verloren: ZSC-Teamarzt Gery Büsser mit Maske hinter der Bank.
Foto: Urs Jaudas

Seit acht Monaten beschäftigt uns das Coronavirus. Können Sie sich noch erinnern, wann Sie erstmals darauf stiessen?

Denis Vaucher: Ich war Ende Januar ein paar Tage in Asien. Am Flughafen in Phuket wurde mir das Fieber gemessen. Da dachte ich: Oh, jetzt ist etwas nicht gut! In der Schweiz war es da noch ruhig.
Gery Büsser: Meine Frau arbeitet bei der Swiss. Und nach der Rückkehr aus Shanghai wurde sie ziemlich krank. Damals hörte man schon, dass eine Welle auf uns zukommt. Wir begannen, uns im Spital darauf einzustellen. Aber zunächst dachten wir gar nicht daran, sie testen zu lassen. Es war dann auch kein Corona. Aber die Welle kam, und seitdem reiten wir darauf.
Vaucher: Genau. Einmal haben wir den Kopf über, dann wieder unter Wasser.

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