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Als Owens die Pläne Hitlers durchkreuzte

Redaktion Tamedia lässt während London 2012 täglich ein denkwürdiges Olympia-Ereignis Revue passieren. Heute: Jesse Owens' goldener Sprint 1936 in Berlin.

Die Olympischen Sommerspiele 1936 sollten nach dem Willen des nationalsozialistischen Diktators Adolf Hitler der Welt ein friedliches Bild seines Reichs vorgaukeln – und die vermeintliche Überlegenheit der nordischen Rasse dokumentieren. Mit dem dunkelhäutigen US-Leichtathleten Jesse Owens hatte Hitler aber nicht gerechnet. Owens, der 1913 als jüngstes von zehn Kindern einer Farmpächterfamilie zur Welt kam, gewann vier Goldmedaillen – über 100 und 200 Meter sowie im Weitsprung und mit der 4 x 100-Meter-Staffel der USA. Er avancierte zum grossen Star der Spiele und zum Liebling der Zuschauer.

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