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Olympia-News: Das 17. Gold für Superstar Michael Phelps

Superstar Michael Phelps nimmt erfolgreich Revanche für seine Niederlage über 200 m Delfin. Über die kürzere 100-m-Distanz holt sich Phelps Olympia-Gold Nummer 17. Phelps errang so seinen zweiten Sieg auf einer Einzelstrecke, nachdem er tags zuvor über 200 m Lagen triumphiert hatte. Seine Rekorde baute er damit noch ein bisschen aus: Mit 17 Goldmedaillen steht er nun zu Buch, mit 21 Medaillen insgesamt.Eine Überraschung setzte es im Kurz-Sprint über 50 m Crawl ab. Der Franzose Florent Manaudou, der Bruder von Laure Manaudou, wies die prominente Konkurrenz in die Schranken. Die vielleicht beste Leistung der bisherigen Schwimm-Wettbewerbe gab es bei den Frauen im Rennen über 200 m Rücken zu sehen. Die Amerikanerin Missy Franklin unterbot den drei Jahre alten Weltrekord von Kirsty Coventry aus Simbabwe um nicht weniger als 75 Hundertstel. Bei 2:04,06 Minuten stoppten die Uhren. 'Missy the missile', wie Franklins Übername lautet, distanzierte die zweitplatzierte Russin Anastasia Sujewa um fast zwei Sekunden und realisierte den siebenten Weltrekord der aktuellen Spiele. Mit nunmehr drei Gold- und einer Bronzemedaille ist Missy Franklin die bisher erfolgreichste Schwimmer in London. Über 800 m Crawl heimste völlig überraschend die erst 15-jährige Amerikanerin Katie Ledecky die Goldmedaille ein.
Ellen Sprunger kann sich nach dem ersten Tag des Siebenkampfes Hoffnungen auf den Schweizer Rekord machen. Das Punktetotal von Sprunger nach den ersten vier Disziplinen beträgt 3661, womit sie unter 38 Athletinnen den 23. Zwischenrang einnimmt. Damit weist sie nach dem ersten Tag 48 Zähler mehr auf als Corinne Schneider bei ihrer 1985 erzielten nationalen Bestleistung (6265). Bei der eigenen Bestmarke hatte Sprunger 3595 Punkte totalisiert.Die am Sonntag 26 Jahre alt werdende Waadtländerin stellte bei ihrer Olympia-Premiere gleich zwei persönliche Rekorde auf: Zum Auftakt über 100 m Hürden unterbot sie ihre Bestzeit mit 13,35 Sekunden gleich um 19 Hundertstel, über 200 m war sie mit 23,59 Sekunden um zwei Hundertstel schneller. Im Hochsprung blieb die Athletin des COVA Nyon mit 1,71 m nur einen Zentimeter unter ihrem Bestwert. Im Kugelstossen zeigte sie mit 12,62 m eine solide Leistung.Die britische Gold-Hoffnung Jessica Ennis realisierte vor 80'000 Zuschauern im Olympiastadion mit 12,54 Sekunden über 100 m Hürden eine Weltbestleistung innerhalb des Siebenkampfs. Zum Vergleich: Der Schweizer Rekord von Lisa Urech liegt bei 12,62. Das gleiche Kunststück gelang der Litauerin Austra Skujyte mit 17,31 m im Kugelstossen.
Im Boxturnier wurde der als Nummer 2 gesetzte Magomed Abdulhamidow (l.) im Bantamgewicht von Satoshi Shimizu in der letzten Runde sechsmal zu Boden geschickt, aber dennoch vom Kampfgericht mit 22:17 Punkten zum Sieger erklärt. Dieser fragwürdige Punktrichterentscheid wurde am Tag darauf nach einem japanischen Protest vom Weltverband Aiba umgestossen. Eine traurige Rolle spielte der Ringrichter aus Turkmenistan, der sich dreimal geweigert hatte, Abdulhamidow anzuzählen.
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