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Vom liebeskranken Trinker zum Überflieger

Iwan Uchow, der 2008 an der Athletissima in Lausanne betrunken zum Hochsprung antrat, ist auf dem Leichtathletik-Olymp angekommen – mit einer kuriosen Geschichte im Gepäck.

2,38 Meter für ein Halleluja: Iwan Uchow reisst nach seinem Sprung zu Gold die Arme in die Höhe. (7. August 2012)
2,38 Meter für ein Halleluja: Iwan Uchow reisst nach seinem Sprung zu Gold die Arme in die Höhe. (7. August 2012)
Keystone
Es klappt auch im T-Shirt: Der Russe überspringt 2,33 Meter, nachdem er sein Trikot verlegt hat. (7. August 2012)
Es klappt auch im T-Shirt: Der Russe überspringt 2,33 Meter, nachdem er sein Trikot verlegt hat. (7. August 2012)
Keystone
Tiefpunkt: Schuld am Trinkgelage vor dem Wettkampf war Liebeskummer. (2.September 2008)
Tiefpunkt: Schuld am Trinkgelage vor dem Wettkampf war Liebeskummer. (2.September 2008)
Keystone
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Bis zu seinem gestrigen Olympiasieg war Iwan Uchow vor allem eines: der Hochspringer, der am 2. September 2008 in Lausanne sturzbetrunken an der Athletissima antrat und für einen unfreiwilligen Quoten-Hit auf Youtube sorgte. Die Bilder, wie er sich zuerst kaum aus der Hose seines Trainingsanzugs befreien konnte und danach geradeaus in die Schaumstoffmatte torkelte, verfolgten ihn rund um den Erdball. Dabei war der Grund für Uchows Trinkgelage vor dem Wettkampf durchaus keine Disziplinlosigkeit, sondern Liebeskummer. Seine Freundin hatte am Morgen per Telefon mit ihm Schluss gemacht.

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