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Wie kann eine 16-Jährige besser als Phelps sein?

Die 16-jährige Chinesin Ye Shiwen war bei ihrem Fabelweltrekord über 400 Meter Lagen phasenweise sogar schneller als Michael Phelps. Der Schweizer Sportmediziner Heinz Bühlmann reagiert mit Skepsis.

Können diese Augen lügen? Ye Shiwen führt ihren Erfolg auf das fortschrittliche Training in China zurück.
Können diese Augen lügen? Ye Shiwen führt ihren Erfolg auf das fortschrittliche Training in China zurück.
Keystone
Fünf Sekunden schneller als vor einem Jahr: Die Chinesin pulverisiert ihre persönliche Bestleistung...
Fünf Sekunden schneller als vor einem Jahr: Die Chinesin pulverisiert ihre persönliche Bestleistung...
Keystone
Die Chinesen führen als Grund für den Erfolg ihrer Wunderschwimmerin deren grossen Hände an.
Die Chinesen führen als Grund für den Erfolg ihrer Wunderschwimmerin deren grossen Hände an.
Keystone
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Weltrekorde aus chinesischer Produktion, das lehrt ein Blick in die Dopingstatistiken der vergangenen Jahre, sind mit Vorsicht zu geniessen. Und so muss sich auch die 16-jährige Wunderschwimmerin Ye Shiwen die Frage gefallen lassen, wie sie ihre persönliche Bestzeit über 400 Meter Lagen am Samstag in nur zwölf Monaten um fünf Sekunden auf 4:28,43 Minuten senken konnte. Die Erklärung, sie habe in China seit ihren Kindertagen ein «wissenschaftliches Training» genossen, greift hier zu kurz. Und sie entbehrt auch nicht einer unfreiwilligen Komik. «Wissenschaftlich» kann vieles bedeuten, leider eben auch den Einsatz leistungssteigernder Präparate.

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