Zum Hauptinhalt springen

Der Schweiz bleibt das Prinzip Hoffnung

Die Schweizer Fussballer verlieren das zweite Olympia-Gruppenspiel gegen Südkorea 1:2 und sind im kommenden Match gegen Mexiko zum Siegen verdammt.

Da war noch alles in Ordnung: Die Schweizer singen die Nationalhymne.
Da war noch alles in Ordnung: Die Schweizer singen die Nationalhymne.
Keystone
Verbissen: Admir Mehmedi (l.) im Zweikampf mit Changsoo Kim.
Verbissen: Admir Mehmedi (l.) im Zweikampf mit Changsoo Kim.
Keystone
Entscheidung: Chuyoung Park (l.) und Bokyung Kim feiern das Tor zum 2:1.
Entscheidung: Chuyoung Park (l.) und Bokyung Kim feiern das Tor zum 2:1.
Keystone
1 / 5

Auch im zweiten Gruppenspiel der Gruppe B gab der Schweizer Trainer Pierluigi Tami dem Neo-Basler Fabian Schär den Vorzug gegenüber dem erfahreneren François Affolter. Der Entscheid sollte sich am Ende als unglücklich herausstellen: Schär stand zweimal nicht nahe genug beim Gegner, und beide Male vermochten die Südkoreaner in der zweiten Halbzeit den Schweizer Torhüter Diego Benaglio zu bezwingen.

Der Asienmeister konnte zwar zu keiner Zeit sein gefürchtetes Tempospiel aufziehen, was der Verdienst einer disziplinierten Leistung der Eidgenossen war. Das Mittelfeld stand mit Kasami, der für Xavier Hochstrasser in die Start-Elf gerückt war, kompakter und vermochte streckenweise auch spielerisch zu überzeugen. Und als die Südkoreaner in der 57. Minute durch Chuyoung Park mit einem schönen Hechtkopfball in Führung gingen, reagierten die Schweizer postwendend auf ihre Weise: Emeghara glich ebenfalls per Kopf nur zwei Minuten später auf eine wunderbare Flanke von Rodriguez aus.

Auf die neuerliche Rücklage nach 64 Minuten mittels Volleyschuss von Bokyung Kim konnten die Schweizer nicht mehr reagieren. Zwar hätte Mehmedi, wäre er in Form, kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen können, doch auch das Team von Myung Bo Hong hätte mehrmals die Vorentscheidung bewerkstelligen müssen.

Die Südkoreaner gewannen schliesslich verdient. Von der Schweiz braucht es im letzten Gruppenspiel gegen Mexiko, das seinerseits Gabun sicher 2:0 bezwang, einen Kraftakt, will sie die angestrebte Viertelfinal-Qualifikation doch noch erreichen. Coach Tami gab sich nach der Niederlage bereits wieder kämpferisch: «Wir haben alles gegeben und müssen die Niederlage akzeptieren. Aber ein Sieg gegen Mexiko ist möglich.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch