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Vorbereitung im Kühlschrank

Weltmeisterin im warmen Wasser war die Langstreckenschwimmerin Swann Oberson schon, heute peilt sie Olympiagold in den kalten englischen Fluten an.

Das Schweizer Kreuz auf den Nägeln: Swann Oberson, Weltmeisterin über 5 Kilometer. (6. August 2012)
Das Schweizer Kreuz auf den Nägeln: Swann Oberson, Weltmeisterin über 5 Kilometer. (6. August 2012)
Keystone
Ellbogengesellschaft: In den Open-Water-Wettbewerben geht es nicht ohne Körperkontakt – auch an der WM vor Shanghai nicht. (22. Juli 2011)
Ellbogengesellschaft: In den Open-Water-Wettbewerben geht es nicht ohne Körperkontakt – auch an der WM vor Shanghai nicht. (22. Juli 2011)
Keystone
Training im kalten Wasser: Oberson in Tenero. (17. Juli)
Training im kalten Wasser: Oberson in Tenero. (17. Juli)
Keystone
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Ihr Weg nach London war lang, und er war kalt. Wenn die Genferin Swann Oberson heute um 13 Uhr zum Langstreckenschwimmen über 10 Kilometer startet, hat sie ihren ersten Kampf bereits gewonnen. Oberson hasst kaltes Wasser. Sie ist gross, schlaksig, hat kein überschüssiges Gramm Fett an sich, und wenn ihr die Temperatur an den Körper und die Substanz will, ist sie ihr ausgeliefert. Vor einem Jahr ist sie in Shanghai überraschend Weltmeisterin geworden, über 5 Kilometer und bei Badewannebedingungen von 30 Grad – die erste Weltmeisterin der Schweiz im Schwimmen.

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