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Olympia-Splitter: Grosse Ehre für Schweizer Torfrau

Florence Schelling (24) wird von den Medienschaffenden zur wertvollsten Spielerin (MVP) und zur besten Torhüterin des olympischen Frauen-Eishockey-Turniers gewählt. Die Zürcherin ist mit einer Fangquote von 91,30 Prozent zwar statistisch nur die sechstbeste Torfrau des Turniers, sie zeigte mit 252 Schüssen aber auch mit Abstand am meisten Paraden – 80 mehr als die am zweitmeisten beschäftigte Torhüterin. Nur ihre ausserordentlichen Leistungen ermöglichten den Schweizerinnen den Gewinn zu Bronze.Als MVP gehört sie selbstverständlich auch dem Allstar-Team an. (Diese Ehrungen wurden schon ihrem Landsmann Roman Josi an an der A-WM 2013 in Stockholm zuteil). Als beste Torhüterin war Schelling bereits nach der WM 2012 ausgezeichnet worden. Damals hatte sie die Schweizerinnen ebenfalls zur Bronzemedaille gehext. «Das habe ich überhaupt nicht erwartet», so Schelling völlig gerührt zur Ehrung, «es gibt so viele gute Spielerinnen. Das ist fantastisch.»
Die Olympiasiegerin im Eiskunstlauf heisst überraschend Adelina Sotnikowa. Die 17-jährige Russin verwies Favoritin Kim Yu-Na aus Südkorea und die Italienerin Carolina Kostner (It) auf die weiteren Podestplätze. Im Gegensatz zur Kür der Männer verlief diejenige der Frauen hochklassig. Sotnikowa zeigte ein nahezu fehlerfreies Programm und verbesserte mit dem Total von 224,59 Punkte ihre Bestmarke um mehr als 22 Punkte. In der Kür verpasste sie den Weltrekord von Kim (150,06) lediglich um 0,11 Punkte. Sotnikowas Vorsprung auf Kim betrug 5,48 Punkte. Damit ist sie die erste Russin, die in der Frauenkonkurrenz Gold geholt hat.Allerdings hinterlässt die Bewertung einen faden Beigeschmack, ist es doch nicht nachvollziehbar, warum die Einheimische bei den Programmkomponenten beinahe auf das gleiche Total wie die Südkoreanerin kam. So verpasste es Kim, als dritte Frau nach Sonja Henie und Katarina Witt den Olympiasieg zu wiederholen.
Die norwegischen Kombinierer Magnus Moan (g. l.), Haavard Klemetsen, Magnus Krog und Jörgen Graabak gewinnen Gold im Teamwettkampf. Sie setzen sich gegen Deutschland, das nach dem Springen geführt hat, und Österreich durch.
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