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«Herr Seger, gewinnt die Schweiz eine Medaille in Sotschi?»

Mathias Seger (36) ist Captain von Qualifikationssieger ZSC und des Schweizer Nationalteams. Gegenüber Redaktion Tamedia nimmt der Verteidiger Stellung zur Saison und zu Olympia.

Florian A. Lehmann
Eine bisher bemerkenswerte Saison für Mathias Seger (Nummer 15) und die ZSC Lions: Sie dominieren die Liga und stehen bereits als Qualifikationssieger fest. Das ist einzig noch in der Saison 2002/03 passiert, mit dem Finnen Pekka Rautakallio als Löwen-Dompteur.
Eine bisher bemerkenswerte Saison für Mathias Seger (Nummer 15) und die ZSC Lions: Sie dominieren die Liga und stehen bereits als Qualifikationssieger fest. Das ist einzig noch in der Saison 2002/03 passiert, mit dem Finnen Pekka Rautakallio als Löwen-Dompteur.
Keystone
...Erinnerungen zählt sicher die WM-Silbermedaille von Stockholm 2013.
...Erinnerungen zählt sicher die WM-Silbermedaille von Stockholm 2013.
Keystone
Das Nationalteam wird für seinen Coup in Schweden von der Bevölkerung belohnt und als Mannschaft des Jahres 2013 ausgezeichnet. Captain Seger nimmt den Award entgegen und sorgt mit seiner spontanen Rede für Schmunzeln im Festsaal und in den heimischen TV-Stuben.
Das Nationalteam wird für seinen Coup in Schweden von der Bevölkerung belohnt und als Mannschaft des Jahres 2013 ausgezeichnet. Captain Seger nimmt den Award entgegen und sorgt mit seiner spontanen Rede für Schmunzeln im Festsaal und in den heimischen TV-Stuben.
Keystone
Zu den schönen Erinnerungen Segers in der Landesauswahl zählt auch der Sieg der Schweiz gegen WM-Gastgeber Russland an der A-WM 2000 in St. Petersburg. Seger trägt in der Nationalmannschaft die Nummer 31. Die A-WM 2012 in Helsinki verläuft sowohl für den Allrounder als auch für die Schweizer Auswahl enttäuschend. Erneut wird der Viertelfinal verpasst, Seger ist zuerst überzählig, muss dann am Ende des Turniers wegen Personalnot als Flügel auflaufen.
Zu den schönen Erinnerungen Segers in der Landesauswahl zählt auch der Sieg der Schweiz gegen WM-Gastgeber Russland an der A-WM 2000 in St. Petersburg. Seger trägt in der Nationalmannschaft die Nummer 31. Die A-WM 2012 in Helsinki verläuft sowohl für den Allrounder als auch für die Schweizer Auswahl enttäuschend. Erneut wird der Viertelfinal verpasst, Seger ist zuerst überzählig, muss dann am Ende des Turniers wegen Personalnot als Flügel auflaufen.
Keystone
Engagiert: Mathias Seger (2. v. r.) mit der Nummer 15 setzt sich als Captain der ZSC Lions für die Belange seiner Mannschaft ein.
Engagiert: Mathias Seger (2. v. r.) mit der Nummer 15 setzt sich als Captain der ZSC Lions für die Belange seiner Mannschaft ein.
Keystone
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Seger jubelt mit Topskorer Thibaut Monnet, Andres Ambühl und Patrik Bärtschi (v. l.) nach einem erfolgreich abgeschlossenen Angriff. Das Quartett gehört zu den Leistungsträgern der Mannschaft und ist massgeblich daran beteiligt, dass...
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Seger jubelt mit Topskorer Thibaut Monnet, Andres Ambühl und Patrik Bärtschi (v. l.) nach einem erfolgreich abgeschlossenen Angriff. Das Quartett gehört zu den Leistungsträgern der Mannschaft und ist massgeblich daran beteiligt, dass...
Keystone
...der ZSC nach einer missratenen Qualifikation im Frühling 2012 überraschend den Titel gewinnt. Die Lions setzen im Playoff zu einem sagenhaften Höhenflug an und verzücken ihre Fans mit ihrem einsatzvollen und dynamischen Eishockey. Dabei blickt gerade Seger auf einen äusserst diffizilen Winter zurück: Er erleidet vor dem ersten Meisterschaftsbully einen Jochbeinbruch nach einem Faustschlag des damaligen SCB-Rüpels Johann Morant und muss lange zuschauen. Zudem muss er ständig zwischen dem neuen Schleifer Bob Hartley und der Mannschaft vermitteln. Schliesslich raufen sich die Löwen zusammen – nicht zuletzt dank der Bemühungen ihres Captains.
...der ZSC nach einer missratenen Qualifikation im Frühling 2012 überraschend den Titel gewinnt. Die Lions setzen im Playoff zu einem sagenhaften Höhenflug an und verzücken ihre Fans mit ihrem einsatzvollen und dynamischen Eishockey. Dabei blickt gerade Seger auf einen äusserst diffizilen Winter zurück: Er erleidet vor dem ersten Meisterschaftsbully einen Jochbeinbruch nach einem Faustschlag des damaligen SCB-Rüpels Johann Morant und muss lange zuschauen. Zudem muss er ständig zwischen dem neuen Schleifer Bob Hartley und der Mannschaft vermitteln. Schliesslich raufen sich die Löwen zusammen – nicht zuletzt dank der Bemühungen ihres Captains.
Keystone
Der Routinier ist der Leader beim ZSC und auch im Anhang äusserst populär. Funktionäre, Mitspieler und...
Der Routinier ist der Leader beim ZSC und auch im Anhang äusserst populär. Funktionäre, Mitspieler und...
Keystone
...die Trainer schätzen die Sozialkompetenz des Fürstenländers. Headcoach Marc Crawford (l.) schwärmt nahezu von seinem Captain und beurteilt ihn als grosse Spielerpersönlichkeit auf und neben dem Eis. Seger absolviert seine 14. Saison mit den Zürchern.
...die Trainer schätzen die Sozialkompetenz des Fürstenländers. Headcoach Marc Crawford (l.) schwärmt nahezu von seinem Captain und beurteilt ihn als grosse Spielerpersönlichkeit auf und neben dem Eis. Seger absolviert seine 14. Saison mit den Zürchern.
Keystone
Der Captain der Lions liefert im vergangenen Winter eine gute Saison ab. Er ist schon Topskorer des Teams gewesen. Nach der Qualifikation ist er die Nummer 4 in der internen Skorerliste und weist eine Plus-Minus-Bilanz von +24 auf – ein Klassewert.
Der Captain der Lions liefert im vergangenen Winter eine gute Saison ab. Er ist schon Topskorer des Teams gewesen. Nach der Qualifikation ist er die Nummer 4 in der internen Skorerliste und weist eine Plus-Minus-Bilanz von +24 auf – ein Klassewert.
Keystone
Vor seinem Wechsel zum ZSC verdient der Teenager aus der Ostschweiz an der Seite des Finnen Kari Martikainen (l.) seine Sporen in der Eliteklasse beim SC Rapperswil-Jona ab. Im Sommer 1999 wechselt der junge Verteidiger vom Obersee nach Oerlikon.
Vor seinem Wechsel zum ZSC verdient der Teenager aus der Ostschweiz an der Seite des Finnen Kari Martikainen (l.) seine Sporen in der Eliteklasse beim SC Rapperswil-Jona ab. Im Sommer 1999 wechselt der junge Verteidiger vom Obersee nach Oerlikon.
Keystone
Eine verdiente Auszeichnung: Seger nimmt am 18. September des letzten Jahres in Luzern den Hockey Award 2012 für seine Clubtreue, seine Rolle im Playoff sowie seine Vorbildfunktion im nationalen Eishockey entgegen.
Eine verdiente Auszeichnung: Seger nimmt am 18. September des letzten Jahres in Luzern den Hockey Award 2012 für seine Clubtreue, seine Rolle im Playoff sowie seine Vorbildfunktion im nationalen Eishockey entgegen.
Keystone
Ein Herz für Menschen in Not: Mit einer Verkaufsaktion von Weihnachtsbäumen in Arosa Mitte Dezember vergangenen Jahres unterstützen die Nationalspieler Seger und Simon Bodenmann (Kloten, r.) die Schweizer Winterhilfe. Beide Cracks haben sichtlich Spass an der Arbeit.
Ein Herz für Menschen in Not: Mit einer Verkaufsaktion von Weihnachtsbäumen in Arosa Mitte Dezember vergangenen Jahres unterstützen die Nationalspieler Seger und Simon Bodenmann (Kloten, r.) die Schweizer Winterhilfe. Beide Cracks haben sichtlich Spass an der Arbeit.
Keystone
Am 1. April 2000 wird das Hallenstadion zum Tollhaus, der ZSC ist erstmals seit 1961 wieder Schweizer Meister. Es ist der erste von vier Titeln für den Flawiler Seger. Aber auch...
Am 1. April 2000 wird das Hallenstadion zum Tollhaus, der ZSC ist erstmals seit 1961 wieder Schweizer Meister. Es ist der erste von vier Titeln für den Flawiler Seger. Aber auch...
Keystone
...international sorgen die Löwen für Furore: Im Final der Champions Hockey League am 28. Januar 2009 in Rapperswil-Jona putzt der Schweizer Meister im Retourspiel den russischen Vertreter Metallurg Magnitogorsk vom Eis und holt den Cup – eines der schönsten Kapitel im Schweizer Eishockey wird geschrieben. Leider bleibt es die einzige Austragung dieser Europacup-Formel.
...international sorgen die Löwen für Furore: Im Final der Champions Hockey League am 28. Januar 2009 in Rapperswil-Jona putzt der Schweizer Meister im Retourspiel den russischen Vertreter Metallurg Magnitogorsk vom Eis und holt den Cup – eines der schönsten Kapitel im Schweizer Eishockey wird geschrieben. Leider bleibt es die einzige Austragung dieser Europacup-Formel.
Keystone
Im September gleichen Jahres sorgt der ZSC nochmals für eine Sensation: Im Hallenstadion wird das NHL-Team Chicago Blackhawks mit 2:1 bezwungen und der Victoria Cup gewonnen. Die Zuschauer sind aus dem Häuschen. Und erneut darf der Lions-Captain einen Pokal in die Höhe stemmen.
Im September gleichen Jahres sorgt der ZSC nochmals für eine Sensation: Im Hallenstadion wird das NHL-Team Chicago Blackhawks mit 2:1 bezwungen und der Victoria Cup gewonnen. Die Zuschauer sind aus dem Häuschen. Und erneut darf der Lions-Captain einen Pokal in die Höhe stemmen.
Keystone
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Guten Abend Herr Seger, da sind Sie ja. Ich musste zuerst ein TV-Interview geben. Und nach dem Gespräch mit Ihnen muss ich zur Dopingprobe antraben. Es scheint, dass ich nie Feierabend habe (schmunzelt).

Dieser 2:0-Sieg gegen den EV Zug war aber ein ziemliches Geknorze. Es war bestimmt kein schönes Spiel für die Zuschauer. Aber es war wichtig, dass wir vor der Olympiapause für einen positiven Abschluss sorgen konnten. Wir wussten, dass die Zuger in Form waren und in den letzten sieben Spielen viele Punkte geholt hatten. Deshalb war es uns auch wichtig, defensiv sauber zu spielen. Diesen Job haben wir erfüllt.

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