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«Mit dem Olympiasieg im Hinterkopf ins nächste Rennen»

Dario Cologna holt im Sprint keine zweite Olympiamedaille. Der Bündner stürzte zweimal und schied im Viertelfinal aus. Auch Laurien van der Graaff schaffte keinen Exploit.

Hatte viel Pech: Dario Cologna stürzte im Viertelfinal zweimal und blieb ohne Chance.
Hatte viel Pech: Dario Cologna stürzte im Viertelfinal zweimal und blieb ohne Chance.
Keystone
Führte lange und hatte am Schluss keine Kraft mehr: Jöri Kindschi.
Führte lange und hatte am Schluss keine Kraft mehr: Jöri Kindschi.
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Erfüllte auch ihre eigenen Erwartungen nicht: Laurien van der Graaff klagte nach dem Rennen über Materialprobleme.
Erfüllte auch ihre eigenen Erwartungen nicht: Laurien van der Graaff klagte nach dem Rennen über Materialprobleme.
Keystone
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Dario Cologna legte sich in seinem Viertelfinallauf bereits kurz nach dem Start ohne gegnerische Einwirkung in den Schnee, kam aber noch einmal heran, weil seine fünf Gegner – unter ihnen Jöri Kindschi – nicht gross Tempo machten. Es sah so aus, als könne der Skiathlon-Olympiasieger wie bereits am Sonntag am gleichen Aufstieg eine Attacke lancieren, doch Cologna blieb erneut mit einem Ski hängen und war nach dem zweiten Sturz definitiv aus dem Rennen. «Jetzt ist es halt passiert», sagte der 27-Jährige nach dem Rennen, «ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl.» Er will das Rennen so schnell als möglich abhaken und nach vorne schauen. «Ich werde mit dem Olympiasieg im Hinterkopf ins nächste Rennen gehen.»

Jöri Kindschi beendete den Heat auf Platz 5 und war damit ebenfalls ausgeschieden. Bereits in der Qualifikation ausgeschieden sind die beiden weiteren Schweizer Jovian Hediger und Roman Schaad. Schaad stürzte wie einige andere Athleten bei den schwierigen Bedingungen. Gemäss einer ersten Diagnose hat sich der 20-jährige Schwyzer, der bei der ersten Zwischenzeit mit Bestzeit gestoppt wurde, das linke Knie stark geprellt.

Van der Graaff nicht auf Touren

Bei den Frauen kam Laurien van der Graaff in ihrem Viertelfinal-Heat nicht wie gewünscht auf Touren und musste sich bereits früh auf den hinteren Positionen einreihen. Die ersten beiden Plätze, die die direkte Halbfinal-Qualifikation bedeuten, waren schnell ausser Reichweite. Die 26-jährige Davoserin kam letztlich nicht über Platz 5 hinaus und hatte damit auch keine Hoffnung, sich einen der beiden Lucky-Loser-Plätze zu schnappen. Sie habe sich super gefühlt, aber das Material habe nicht mehr hergegeben, meinte die schwer enttäuschte Van der Graaff danach. Bereits in der Qualifikation konnte sie nicht restlos überzeugen, nur mit der 20.-besten Zeit schaffte sie es ins Finalfeld der besten 30.

(si)

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