12 Tonnen Kokain beschlagnahmt

Der Polizei und dem Militär in Kolumbien ist der grösste Kokainfund in der Geschichte des Landes gelungen.

Rekord-Drogenfund: Hier liegen 12 Tonnen Kokain im Gras. (Video: Tamedia/SDA)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Drogen, die in vier Fincas in den Departementen Antioquia und Choco sichergestellt wurden, sollen dem Kartell Clan de Golfo gehören. «Zwölf Tonnen Kokain sind ein überzeugendes Zeichen der Stärke unserer Streitkräfte», lobte Präsident Juan Manuel Santos den Rekordfund.

Ein Kilo Kokain, das in Kolumbien produziert werde, koste rund 1500 Dollar und könne etwa in den USA bis zu 30'000 Dollar einbringen. «Wenn wir diesen Kilopreis mit den 12 Tonnen multiplizieren, kommen wir auf 360 Millionen Dollar.» Santos sprach vom «grössten Schlag der Geschichte». Laut General Jorge Nieto waren an der Operation «Agamenón II» auch rund 100 Geheimdienstmitarbeiter beteiligt, um die Kokainfarmen ausfindig zu machen. Rund 400 Sicherheitskräfte hätten schliesslich bei dem Finale der lange vorbereiteten Operation mitgewirkt. Zum Teil wurden die Fincas aus der Luft attackiert.

Das Kokain sollte an verschiedene Händlerringe verteilt werden, verantwortlich sei Dairo Úsuga, alias «Otoniel», der Chef des Golf-Clans und einer der meistgesuchten Verbrecher Kolumbiens. Santos sagte, man hoffe nun, eine heisse Spur zu «Otoniel» zu bekommen. (ab/SDA)

Erstellt: 09.11.2017, 17:44 Uhr

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Blogs

Sweet Home Das Bauhaus ist 100

Geldblog Nestlé enttäuscht den Markt

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Die Welt in Bildern

Herbstlich gefärbte Weinberge: Winzer arbeiten in Weinstadt, im deutschen Baden-Württemberg. (17. Oktober 2019)
(Bild: Christoph Schmidt/DPA) Mehr...