Schutz der «Schildkröteninseln» ausgeweitet

Das Galápagos-Archipel ist ein Naturschutzgebiet. Neu ist auch das Meeresgebiet um das Paradies im Pazifik geschützt.

Auf den Spuren der Evolution: Charles Darwin entwickelte nach seinem Besuch der Inseln seine Evolutionstheorie. (Video: Tamedia)

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Die Unesco hat das Biosphärenreservat auf den Galápagos-Inseln um fast 15 Millionen Hektar erweitert. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich jetzt auch über das Meeresgebiet rund um den Pazifik-Archipel, wie das ecuadorianische Umweltministerium am Montag bekannt gab. Bislang umfasste das Unesco-Biosphärenreservat nur die Inseln selbst.

Die Unesco habe die Erweiterung des Biosphärenreservats um 14,6 Millionen Hektar und seine Umbenennung in Galápagos-Biosphäre genehmigt, teilte das Umweltministerium in Quito mit. Das bisherige Biosphärenreservat des Columbus-Archipels – dem anderen Namen für die Galápagos-Inseln – umfasste nur das 772'000 Hektar grosse Inselgebiet. Die Unesco-Entscheidung mache das Biosphärenreservat zu einem der bedeutendsten Meeresgebiete der Welt, betonte das Ministerium.

Die 1978 von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannten ecuadorianischen Galápagos-Inseln liegen 1000 Kilometer westlich der südamerikanischen Küste. Die Artenvielfalt auf den abgelegenen Vulkaninseln im Pazifik gilt als weltweit einzigartig. Der britische Naturforscher Charles Darwin entwickelte nach seinem Besuch der Inseln seine Evolutionstheorie. (red/afp)

Erstellt: 17.07.2019, 21:50 Uhr

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