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Das Restrisiko sitzt am Steuer

Nach dem tragischen Carunfall im Wallis werden technische Massnahmen diskutiert. Der unwägbarste Faktor in Verkehrssystemen ist und bleibt aber der Mensch.

Erwin Haas
Nach der Tragödie: Ein Polizeioffizier bewacht den Unfallort.
Nach der Tragödie: Ein Polizeioffizier bewacht den Unfallort.
Christian Hartmann, Reuters

Es ist ein Automatismus unserer technikgläubigen Gesellschaft: Auf jeden schrecklichen Unfall folgt unweigerlich und unverzüglich der Ruf nach schärferen Gesetzen und mehr vorbeugenden Massnahmen, um die Sicherheit der Transportmittel zu erhöhen. Einen Tag nach dem Carunglück im Wallis wurde gestern bereits die Frage diskutiert, ob der Unfall hätte vermieden werden können, wenn die Stirnwand der Pannenbucht nicht quer zur Fahrbahn gestanden hätte. Würden Nischenwände im Tunnel abgeschrägt in Fahrtrichtung verlaufen, könnte wenigstens ein frontaler Aufprall vermieden werden, so das Argument.

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