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Dem unbeliebtesten Schweizer Dialekt auf der Spur

Ein Sprachwissenschaftler erklärt den Thurgauerinnen und Thurgauern, weshalb ihr Dialekt so schlecht ankommt. Es liegt nicht am Dialekt selber.

Thurgauer haben es mit ihrem Dialekt nicht immer einfach: Besucher am Kantonaltag des Kantons Thurgau an der Expo 02.
Thurgauer haben es mit ihrem Dialekt nicht immer einfach: Besucher am Kantonaltag des Kantons Thurgau an der Expo 02.
Sandro Comparso, Keystone

Je näher der Beginn des Vortrags rückt, desto stärker schwillt das Geraune an: Kehlige R rollen durch den Saal, eingeleitet durch näselnde Vokale. Spitze E stechen arhythmisch heraus, und ab und zu klingt wie ein Triangel ein helles A an. Es ist ein Ostschweizer Geraune mit Frauenfelder Ausprägung. Der Thurgauer selber hört es gern. Der Dialekt sei angenehm in seinem Klang, klar und nicht so spitz wie jener der St. Galler, charakterisiert ihn ein Besucher.

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