Zum Hauptinhalt springen

... 69 Jahren: Guisan wird zum General ernannt

Am 30. August 1939 wird Henri Guisan aufgrund der sich zuspitzenden Lage in Europa zum General und damit Oberbefehlshaber der Schweizer Armee gewählt.

«Architekt» des Widerstandes gegen Hitler und Mussolini: General Guisan.
«Architekt» des Widerstandes gegen Hitler und Mussolini: General Guisan.
Keystone

Der aus dem Kanton Waadt stammende Henri Guisan wurde von der Vereinigten Bundesversammlung am 30. August 1939 zum General der Schweizer Armee ernannt, einem militärischen Rang, den es in der Schweizer Armee zu Friedenszeiten nicht gibt. Guisan wurde mit überwältigender Mehrheit gewählt, einerseits wegen seiner Fähigkeiten, andererseits war er ein willkommenes Gegengewicht zur Deutschschweizer Mehrheit im Bundesrat.

Zu diesem Zeitpunkt sah man die Neutralität der Schweiz durch Frankreich bedroht, nicht primär durch Deutschland. Am 25. Juli 1940 kündigte Guisan bei seinem Rapport auf dem Rütli die Reduit-Strategie an, mit welcher die konsequente Nutzung von Festungen in den Schweizer Alpen gemeint war. Das Schweizer Reduit («Réduit National») wurde zum Inbegriff des Schweizer Widerstands gegen das Dritte Reich. Am 20. August 1945 wurde Guisan als General verabschiedet. In den unmittelbaren Nachkriegsjahrzehnten entstand ein regelrechter Mythos um ihn und die Wehrkraft der Schweizer Armee im Zweiten Weltkrieg.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch