Tödliche Unfälle an Dufourspitze und in Kandersteg

Ein Bergsteiger ist an der Dufourspitze ums Leben gekommen. Beim Oeschinensee ist eine 29-Jährige verunfallt und abgestürzt.

Blick auf die Dufourspitze, wo sich ein tödlicher Bergunfall ereignete. (Archiv)

Blick auf die Dufourspitze, wo sich ein tödlicher Bergunfall ereignete. (Archiv) Bild: Kapo Wallis/Keystone

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Ein Bergsteiger ist am Mittwoch an der Dufourspitze im Wallis ums Leben gekommen. Der Tourengänger stürzte kurz vor Erreichen des mit 4634 Meter höchsten Gipfels der Schweiz mehrere hundert Meter in die Tiefe.

Der Mann, der alleine unterwegs war, konnte nur noch tot auf der Walliser Seite des Grenzgletschers geborgen werden, wie die Kantonspolizei Wallis am Donnerstag mitteilte.

Die Identität des Opfers ist noch nicht bekannt. Der Alpinist trug keine Ausweise mit sich. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

Tödlicher Unfall in Kandersteg

Beim Oeschinensee ist am Mittwochnachmittag eine Frau beim Wandern verunfallt und abgestürzt. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.

Die Frau geriet im Bereich «i de Fründe» zwischen zwei Brücken ins Rutschen und stürzte mehrere hundert Meter über eine Felswand hinab. Bei der Verunglückten handelt es sich um eine 29-jährige Schweizerin aus dem Kanton Aargau.

Unglück am Montblanc

Bei einem Unglück am Montblanc sind drei französische Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Alpinisten stürzten nach Behördenangaben am Donnerstagmorgen beim Abstieg vom Gipfel in rund 3600 Metern Höhe in eine Felsspalte. Nach Angaben der ostfranzösischen Präfektur Haute-Savoie gehörten sie zu einer Seilschaft und wurden nicht von einem Bergführer begleitet.

Seit Juni starben am Mont Blanc bereits acht Bergsteiger. Im vergangenen Sommer kamen auf dem 4810 Meter hohen Berg 14 Menschen ums Leben, im Vorjahr neun. Häufig lassen sich die Unglücke auf Unachtsamkeit oder mangelnde Erfahrung zurückführen.

Der Mont Blanc ist in diesem Jahr besonders stark besucht. Aus diesem Grund schränkten Behörden bereits der Zugang zu einer beliebten Route ein, weswegen andere Bereiche umso stärker frequentiert sind. (fal/sda)

Erstellt: 02.08.2018, 14:47 Uhr

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