«Ein neues Gesicht der Schweiz»

Grillieren auf dem Feuerring: Koch Chris Züger zündet im Schweizer Haus von Rio de Janeiro ein kulinarisches Feuerwerk.

«Die Leute sind begeistert vom Feuerring», sagt Chris Züger während seiner gastronomischen Demonstration in Rio de Janeiro. (Video: Sebastian Rieder)

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Das Holz knistert, eine Flamme sticht hervor, die Funken sprühen. Dicke Schweisstropfen kullern Chris Züger von der Stirn über die leicht verrussten Wangen. Kleine Brandlöcher und Schwielen an den Händen zeugen von der harten Arbeit mit Schaufel, Zange und Spachtel. Es geht heiss zu und her im House of Switzerland von Rio de Janeiro. «Wir zeigen hier ein neues Gesicht der Schweiz», sagt Züger und meint damit nicht sich selbst, sondern der neuste Schweizer Schrei für Grillfanatiker.

Feuerring heisst das neue Grillgerät des Künstlers Andreas Reichlin, der Chris Züger als seinen kulinarischen Botschafter ausgesucht hat, um die neue Art zu grillieren mit einem prominenten Gesicht zu promoten. «Die Produkte, die wir hier kochen sind roh. Wir wollen den Geschmack vom Gemüse, vom Fisch oder Fleisch nicht verfälschen», sagt Züger, der als Küchenchef bei SV Schweiz normalerweise in Zürich im Restaurant Turicum für die Direktion der UBS serviert.

Ansturm der Einheimischen

Für Olympia schwingt der 31-jähige Zürcher die Grillzange wieder in Rio, wie er das schon während der WM vor zwei Jahren gemacht hat. Diesmal ist der Auftritt von Präsenz Schweiz aber deutlich markanter – nicht zuletzt wegen der offenen Küche. Drei grosse Stahlkessel in Wokform sorgen auf dem Areal am Ufer der Lagoa nicht nur optisch für Spektakel, sondern locken auch in diesen Tagen nach Olympia immer noch mehrere Tausend Gäste ins Schweizer Haus.

Wo immer das House of Switzerland auf dieser Welt helvetische Präsenz markiert, wird es von den Einheimischen mit viel Aufmerksamkeit beschenkt.

Die neusten Zahlen aus Rio sind beeindruckend: Über eine halbe Million Gäste verzeichnet der Buchhalter in den vergangenen drei Wochen. Zwei Tonnen Kartoffeln wurde für Rösti und Raclette verbraten. 11'000 Scheiben Käse geschnitten und 15'000 Würste verkauft. «Der Ansturm auf das Haus war unglaublich», sagt Züger, der allein mit seiner Feuerring-Crew über 2'500 Essen servieren durfte.

Erstellt: 22.08.2016, 01:11 Uhr

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