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Hochwasser in Paris, Tote in Niederbayern: Die Bilder der Fluten

Anhaltende Regenfälle lassen Flüsse und Bäche in Deutschland und Frankreich über die Ufer treten. Die Seine in Paris erreicht den höchsten Pegelstand seit 35 Jahren. Das Ausmass im Video.

Frankreich, Niederbayern, Baden-Württemberg: Die Bilder der Fluten.

In Paris hat die Seine den höchsten Pegelstand seit fast 35 Jahren erreicht. Am Freitagmorgen lag der Pegel nach Angaben der Behörden bei 5,55 Meter und könnte im Tagesverlauf auf 6,20 Meter ansteigen. Wegen Überschwemmungen sind inzwischen viele Uferstrassen gesperrt, der Schiffsverkehr auf der Seine wurde gestoppt. Zum Vergleich: Vor einer Woche betrug der Pegelstand des Flusses in Paris noch rund 1,30 Meter.

Einen höheren Pegel als am Freitagvormittag gab es zuletzt 1982, damals erreichte die Seine in der französischen Hauptstadt eine Höhe von 6,15 Meter. Bei der Jahrhundertflut im Jahr 1910 stieg die Seine auf 8,62 Meter an.

Sechs Tote

Der weltberühmte Louvre und das Impressionisten-Museum Musée d'Orsay am Seine-Ufer blieben am Freitag geschlossen: Aus Angst vor Überschwemmungen wurden in den Untergeschossen gelagerte Werke in höhere Etagen gebracht.

Derweil ist in Niederbayern die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Am Donnerstagabend wurde in Simbach am Inn nach Polizeiangaben die Leiche eines 65-Jährigen gefunden. Drei Menschen werden weiterhin vermisst.

Von den Meteorologen kommt jedoch noch keine Entwarnung: Bis in die nächste Woche seien Schauer und Gewitter zu erwarten, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst am Donnerstag. Das Unwetterpotenzial vor allem für Starkregen bleibe erhöht.

SDA/lko

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