Die mächtigsten Prominenten der Welt

Das amerikanische Forbes-Magazin hat auch dieses Jahr wieder eine Liste mit den einflussreichsten Berühmtheiten der Welt veröffentlicht. Die Top Ten sehen Sie hier.

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Oprah Winfrey ist vom US-Magazin «Forbes» zur einflussreichsten Prominenten der Welt gekürt worden. Die US-Talkmasterin konnte sich mit einem Jahresverdienst von 315 Millionen Dollar den Spitzenplatz zurückholen, den ihr Hollywoodstar Angelina Jolie im vorigen Jahr abgerungen hatte. Damit stand die Moderatorin, die 2011 mit ihrem eigenen Fernsehsender auf Sendung gehen will, schon zum vierten Mal an der Spitze der mächtigsten Promis.

Sängerin Beyoncé belegt mit 87 Millionen Dollar den zweiten Platz, gefolgt von «Avatar»-Regisseur James Cameron. Dieser verdiente mit 210 Millionen Dollar zwar deutlich mehr. Der kanadische Regisseur von Kassenschlagern wie dem 3D-Fantasy-Spektakel «Avatar» habe aber nicht so viel Einfluss wie die attraktive Sängerin, hiess es zur Begründung.

Immerhin kann Cameron sich freuen, dass er zum ersten Mal seit 1999 wieder auf der «Forbes»-Liste geführt wird. Ausserdem ist er neben der irischen Rockgruppe U2 - mit 130 Millionen Dollar Jahreseinnahmen auf Platz 7 - der einzige nicht US-Star der «Forbes»- Top Ten.

Presse mag Federer

Pop-Diva Lady Gaga schaffte es zum ersten Mal auf die «Celebrity 100»-Liste und sicherte sich mit 62 Millionen Dollar gleich den vierten Rang vor dem Golf-Profi Tiger Woods (105 Millionen), der sich trotz seiner Affären auf Platz fünf behaupten konnte. Ihre Kollegin Britney Spears stieg mit einem Verdienst von 64 Millionen Dollar von Platz 13 im vergangenen Jahr auf Platz sechs auf.

Wie schon letztes Jahr schaffte es der Basler Tennisprofi Roger Federer als einziger Schweizer auf die Liste der hundert mächtigsten Promis. Die aktuelle Nummer zwei im Tenniszirkus landete mit einem Einkommen von 43 Millionen Dollar auf Platz 29, einen Platz vor Brad Pitt.

«Forbes» erstellt seine Liste nach dem Einkommen der Stars, bezieht aber auch die Popularität in den Medien ein. Dazu zählen Auftritte im Fernsehen, Magazin-Titelbilder und Internet-Präsenz. So würde zum Beispiel Federer gemessen an seinem Einkommen nur den 43. Platz belegen. Doch unter anderem der erste Platz in der Kategorie «Presse» katapultierte ihn unter die Top 30.

Erstellt: 30.06.2010, 11:47 Uhr

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