«Kleiner Holzkohlegrill» – Missgeschick beim Tätowieren

Eigentlich wollte sich Ariana Grande in japanischen Zeichen den Namen ihrer Single «7 Rings» unter die Haut stechen lassen. Was herauskam, belustigt das Netz.

Sie gehört gegenwärtig zu den weltweit erfolgreichsten und einflussreichsten Popmusik-Künstlerinnen: Ariana Grande.

Sie gehört gegenwärtig zu den weltweit erfolgreichsten und einflussreichsten Popmusik-Künstlerinnen: Ariana Grande. Bild: REUTERS/Carlo Allegri/Archiv

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Was ist passiert?

Die US-amerikanische Sängerin Ariana Grande hat sich tätowieren lassen und sich bei der Motivwahl verbrannt – und das ist auch nur teilweise im übertragenen Sinn so gemeint. Offenbar hatte Grande ursprünglich vor, sich in japanischen Schriftzeichen den Titel ihres Chart-Erfolgs «7 Rings» auf die Handinnenfläche stechen zu lassen. Eine schmerzhafte Prozedur, an deren Ende eine schmerzhafte Erkenntnis auf den Popstar wartete: Unterhalb von Zeige- und Mittelfinger steht nun das Wort «shichirin», dabei handelt es sich um einen handlichen japanischen Holzkohlegrill (für den sieben spezielle Briketts nötig sind). Die Künstlerin postete ein Bild der Kalligrafie auf Instagram. Die Reaktionen, von hämisch über bemitleidend bis aufheiternd, liessen nicht lange auf sich warten. Grande reagierte prompt und erklärte sich in einem inzwischen gelöschten Tweet. Sie habe auf ein Schriftzeichen verzichtet, offenbar, weil sie das Eindringen der Nadeln unter die Haut an besagter Stelle nicht länger habe ertragen können. «Es hat geschmerzt wie die Hölle und sieht trotzdem gut aus», twitterte sie.

Warum interessiert uns das?
Grande gehört gegenwärtig zu den weltweit erfolgreichsten und einflussreichsten Popmusik-Künstlerinnen. Bevor sie nun mit «7 Rings» auf Platz eins der US-Single-Charts landete, war dort im vergangenen Jahr bereits ihre Single «Thank U, Next». Auch ihr ebenfalls 2018 erschienenes Album «Sweetener» landete auf dem vordersten Chart-Rang. Das «Billboard»-Magazin wählte die 25-Jährige im Dezember zur Frau des Jahres. Sie selbst allerdings sprach vom schlimmsten Jahr ihres Lebens. Im September war ihr Ex-Partner, der Rapper Mac Miller, im Alter von 26 Jahren verstorben, wenige Wochen später wurde das Ende der Beziehung zwischen Grande und ihrem Freund, dem US-amerikanischen Comedian Pete Davidson, publik.

Und nun?
Das Tattoo-Missgeschick scheint Grande nicht so sehr zu belasten, wie es die sozialen Netzwerke beschäftigt. Ausserdem sollte der «kleine Holzkohlegrill» auf ihrer Hand nach eigener Aussage schon bald verblasst sein. An besagter Stelle erneuere sich die Haut schliesslich fortlaufend, twitterte sie. Und sollte das tatsächlich irgendwann passiert sein, schliesst sie einen neuen Versuch, sich «7 Rings» unter die Haut stechen zu lassen, nicht aus: «Wenn ich [das Tattoo] dann genug vermisse, werde ich beim nächsten Mal die komplette Sache durchstehen», schrieb sie. (SZ.de/pvn/aner)

Erstellt: 31.01.2019, 09:55 Uhr

Artikel zum Thema

Verfolgt von Erfolg und Tod

Porträt Die Popsängerin Ariana Grande bricht Rekorde und macht alles richtig, gerade wenn sie es mit dem Tod zu tun kriegt. Mehr...

Süssstoff gegen den Zynismus

Wie kann ein Popstar nach einem Terroranschlag weitersingen? Ariana Grande zeigt auf ihrem Album «Sweetener», dass es geht. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Kommentare

Blogs

Geldblog So sparen Sie bei Haussanierungen Steuern
Mamablog Papas Notenverweigerung

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Reparaturen am Schiff: Ein Mann arbeitet auf einer Werft entlang des Buriganga Flusses am südlichen Rand der Stadt Dhaka in Bangladesch. (15. Oktober 2019)
(Bild: Zakir Hossain Chowdhury/NurPhoto/Getty Images) Mehr...