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«...also schnitt ich sie ab»

Tragischer Held: Um sich aus einer misslichen Lage zu befreien, griff der Förster Jon Hutt kurzerhand zum Taschenmesser und entledigte sich seiner Zehen.

Befreite sich selbst mit dem Taschenmesser: Jon Hutt.

Im Film «127 hours» wurde das Erlebnis von Aron Ralston eindrücklich festgehalten: Der Amerikaner befreite sich im Jahr 2003 aus einer Felsspalte, indem er sich den Arm mit einem Sackmesser abtrennte – ohne Narkose versteht sich.

Das Ereignis sorgte weltweit für Schlagzeilen. Seinem Landsmann Jon Hutt könnte nun ähnlich viel Aufmerksamkeit zuteilwerden. Wie einst der tragische Held Ralston griff auch Hutt zum Messer, um sich aus einer misslichen Lage zu befreien.

Mit dem Fuss stecken geblieben

Der 61-jährige Förster verunfallte, als er alleine in den tiefen Wäldern im US-Bundesstaat Colorado unterwegs war. Beim Absägen von Baumästen passiert es: Der Förster gerät ins Wanken und fällt derart unglücklich unter seinen Anhänger, dass er mit seinem Fuss stecken bleibt.

Nachdem Hutt rund 30 Minuten vergeblich um Hilfe ruft, schreitet er gemäss eigener Aussage zur Tat: Mit dem Taschenmesser entledigt er sich kurzerhand seiner Zehen. «Erst die kleinen, dann den grossen», sagt Hutt. Dazwischen legt er Pausen ein, um nicht in Ohnmacht zu fallen.

Damit ist die Tortur noch nicht beendet. Erst nach einer 40-Kilometer-Autofahrt stellt sein Telefon wieder auf Empfang und er kann Hilfe rufen.

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