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«Angelina Jolies Entscheidung war absolut heroisch»

Wegen Brustkrebsrisiko liess sich Angelina Jolie beide Brüste amputieren. Für ihren Partner Brad Pitt war es «ein glücklicher Tag für die ganze Familie». Auch die Klinik, in der sich Jolie behandeln liess, äusserte sich.

ajk
Die eigene Sache steht immer im Dienst einer grösseren: Angelina Jolie. (9. Dezember 2011)
Die eigene Sache steht immer im Dienst einer grösseren: Angelina Jolie. (9. Dezember 2011)
Keystone
Zielsicher: Jolie in «Mr. & Mrs. Smith»...
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Keystone
Familienausflug: Angelina Jolie und Brad Pitt zeigen ihrem Sohn Pax chinesische Kunst...
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Reuters
...und den Fotografen den Verlobungsring. (11. April 2012)
...und den Fotografen den Verlobungsring. (11. April 2012)
Reuters
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Nach der Brustamputation von Hollywoodstar Angelina Jolie hat sich die Gründerin der ausführenden Klinik optimistisch gezeigt, mit derartigen Operationen «unzählige» Menschenleben retten zu können. Sie befürworte den «wagemutigen» Schritt Jolies, sagte die Gründerin des Pink-Lotus-Brust-Zentrums, Kristi Funk in Beverly Hills.

«Wir hoffen, dass die Aufmerksamkeit, die sie rund um die Welt erregt, unzählige Leben retten wird», sagte Funk. Einzelheiten zum Fall Jolie würden später mitgeteilt. Auf der Klinik-Webseite war davon die Rede, dass demnächst auch Hintergrundwissen zu Jolies Entscheidung veröffentlicht werden solle.

Hohes Risiko für Brustkrebs

Hollywoodstar Brad Pitt, der seine Lebensgefährtin zu dem Eingriff in der Klinik begleitet hatte, lobte Angelina Jolie für ihren Mut zu einer Brustamputation. Die Entscheidung seiner Partnerin, sich zum Schutz vor Krebs beide Brüste abnehmen zu lassen, sei «absolut heroisch», sagte Pitt der britischen Zeitung «Evening Standard». «Alles, was ich mir wünsche, ist, dass sie ein langes und gesundes Leben mit mir und unseren Kindern hat. Das ist ein glücklicher Tag für unsere ganze Familie.» Der Schauspieler dankte in dem Interview den Ärzten für «die Behandlung und die Aufmerksamkeit», die Jolie erhalten habe.

Jolie hatte in der «New York Times» ihre Brustamputation öffentlich gemacht. In dem Beitrag mit dem Titel «My Medical Choice» («Meine medizinische Entscheidung») schildert die Schauspielerin, wie ihre Mutter ein Jahrzehnt lang gegen den Krebs kämpfte und schliesslich mit 56 Jahren starb. Als ihre Ärzte auch bei ihr ein hohes Risiko für Brustkrebs festgestellt hätten, habe sie sich zu dem Eingriff entschieden, schrieb sie. Die Brüste seien nach der Entfernung des gefährdeten Gewebes mit Implantaten wieder aufgebaut worden.

(AFP)

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