Zum Hauptinhalt springen

«Dann bin ich es, die über Leben und Tod entscheidet»

Schon als Mädchen spürte Daniela Jost, dass sie eine Jägerin werden will. Die Faszination für die Jagd ist seither nicht kleiner geworden.

Daniela Jost mit ihren Hunden Panja (links) und Dino.
Daniela Jost mit ihren Hunden Panja (links) und Dino.
Franziska Rothenbühler

Die Bambi-Perspektive hat sie nie interessiert. Ihr Blickwinkel war von Anfang an der einer Jägerin. Schon als Zehnjährige empfand sie eine überwältigende Faszination, wenn sie ihren Nachbarn, «einen gestandenen Jäger», wie sie sagt, mit einem erlegten Reh aus dem Wald zurückkehren sah.

Welche Strategie hatte er verfolgt? Wie hatten die Hunde sich verhalten? Unter welchen Umständen war er zum Schuss gekommen? Solche Gedanken trieben sie um. Daniela Jost, die in Zollikofen aufgewachsen ist und heute in Jegenstorf lebt, hat früh ein Thema entdeckt, das sie nie mehr loslassen sollte. Noch heute könne sie vor dem ersten Jagdtag nicht schlafen, sagt sie.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.