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Amanda Knox, die perfekte Täterin

Ein brutaler Mord. Zwei Verdächtige, angeblich gierig nach Drogen und Perversion: Eine Netflix-Doku beleuchtet die mediale Lynchjustiz im Fall Amanda Knox.

Constanze Reuscher
Amanda Knox spricht am 27. März 2015 in Washington zu Journalisten.
Amanda Knox spricht am 27. März 2015 in Washington zu Journalisten.
Jason Redmond, Reuters

Die junge Frau im rosa Pulli schaut direkt in die Kamera, ungeschminkt, sie ist blass, die Nase ist vom vielen Weinen rot, und ihre Wangen sind von den Tränen nass. «Plötzlich war ich an diesem dunklen Ort», sagt sie.

Mit «dunkel» meint sie weder den Tatort – eine Studentenwohnung in der zentralitalienischen Universitätsstadt Perugia – noch die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 2007, in der in jener Wohnung die britische Studentin Meredith Kercher brutal ermordet worden war. Jemand hatte ihr die Kehle durchgeschnitten, sie dann mit einer Bettdecke verhüllt. Die wirklichen Umstände der Tat wurden nie aufgeklärt.

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