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Ein Langschläfer beherrscht die Datenwelt

Täglich melden sich 1 Million Menschen neu bei Facebook an. Mark Zuckerberg, Erfinder des sozialen Netzwerks, wächst für Datenschützer zur bedrohlichen Gegenmacht heran.

In den Anfängen, als Facebook noch ein intimer Internettreffpunkt für Studenten der Harvard-Universität war, hatte Mark Zuckerberg seine Ziele bereits fixiert. Auf Dutzenden eng beschriebenen Seiten skizzierte er ein Unternehmen, das die global führende und gar friedensstiftende Austauschbörse für sämtliche Internetnutzer sein sollte. Das Notizbuch hatte er mit Name, Adresse und dem Vermerk versehen, dass ein Finderlohn von 1000 Dollar in Aussicht stehe, sollte es verloren gehen.

Heute hat das 2005 verfasste Heft mit der selbstbewussten Überschrift «Das Buch vom Wandel» im Unternehmen Kultstatus. Praktisch alle Ideen, die der 21-jährige Student Zuckerberg entworfen hatte, sind umgesetzt. Selbst der unter heftigen Protesten der Nutzer eingeführte News Feed – das automatische Bekanntmachen von Änderungen im Profil der Facebook-Freunde – ist fester Bestandteil der Plattform. «Be the change you want to see in the world» – das Motto von Gandhi, das Zuckerberg an den Anfang seines Notizheftes gesetzt hatte, ist Realität geworden.

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