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«El Chapo» besuchte während Flucht die USA

Als die Polizei nach «El Chapo» fahndete, war dieser zweimal in den USA. Das verrät Tochter Rosa Isela Guzmán Ortiz in einem Interview – jedoch nicht wie der Drogenboss dies anstellte.

Sechs Männer gekidnappt, unter ihnen wohl ein Sohn von «El Chapo»: Bewaffnete Beamte vor dem Restaurant La Leche in Puerto Vallarta, wo es zu der Entführung kam. (16. August 2016)
Sechs Männer gekidnappt, unter ihnen wohl ein Sohn von «El Chapo»: Bewaffnete Beamte vor dem Restaurant La Leche in Puerto Vallarta, wo es zu der Entführung kam. (16. August 2016)
Ulises Ruiz Basurto/EPA, Keystone
Hinter Gittern: Juan Manuel Álvarez hat für Joaquin «El Chapo» Guzman und dessen Sinaloa-Kartell Geld gewaschen. (27. März 2016)
Hinter Gittern: Juan Manuel Álvarez hat für Joaquin «El Chapo» Guzman und dessen Sinaloa-Kartell Geld gewaschen. (27. März 2016)
Mexico's Federal Police, or SEGOB, via AP, Keystone
Als sie «El Chapo» schnappen konnten: Sicherheitskräfte des mexikanischen Militärs eskortieren den verhafteten Joaquín Guzmán in einem Navy-Hangar in Mexico City. (22. Februar 2014)
Als sie «El Chapo» schnappen konnten: Sicherheitskräfte des mexikanischen Militärs eskortieren den verhafteten Joaquín Guzmán in einem Navy-Hangar in Mexico City. (22. Februar 2014)
EPA/Mario Guzman
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Der mexikanische Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán ist nach Angaben seiner Tochter während seiner fünfmonatigen Flucht zwei Mal in den USA gewesen. So sei ihr Vater unter anderem kurz nach dem Treffen mit US-Schauspieler Sean Penn im Oktober in Kalifornien gewesen, um sich ihr neues Haus anzusehen, sagte Rosa Isela Guzmán Ortiz der britischen Zeitung «The Guardian» .

Die 39-Jährige hat die US-Staatsbürgerschaft und lebt mit ihren vier Kindern im Bundesstaat Kalifornien. Wie der Gesuchte es schaffte, die Grenze zu überqueren, wollte sie nicht verraten. Die USA fordern die Auslieferung des mutmasslichen Bosses des Drogenkartells Sinaloa. Mittlerweile will er nach Angaben seines Anwalts selbst dorthin ausgeliefert werden, weil er sich in Mexiko nicht mehr sicher fühlt.

Bei einem filmreifen Ausbruch war «El Chapo» im vergangenen Juli durch einen zu seiner Gefängniszelle führenden Tunnel entwischt - es war bereits sein zweiter Gefängnisausbruch. Nach monatelanger Fahndung wurde der 58-Jährige am 8. Januar gefasst. Im mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis Altiplano steht er nun unter besonderer Bewachung.

AFP/afo

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